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Der Norden Lies will Rodewalder Problemwolf erneut jagen lassen
Nachrichten Der Norden

Rodewalder Problemwolf soll erneut gejagt werden

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14:33 01.07.2020
Ein Jahr lang dauerte die Jags auf den Rodewalder Wolf an – erfolglos. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Hannover

Nach dem Riss von zwei Pferden durch das Rodewalder Wolfsrudel will Umweltminister Olaf Lies (SPD) die bislang erfolglose Jagd auf den Leitrüden wieder aufnehmen. Eine neue Ausnahmegenehmigung zum Abschuss des Problemwolfs werde vorbereitet, sagte Lies am Mittwoch im Landtag in Hannover.

Der Rüde habe den übrigen Wölfen des Rudels offenbar die Techniken zur Jagd auf große Huftiere beigebracht. DNA-Analysen hatten kürzlich ergeben, dass zwei im Landkreis Nienburg getötete Tiere von mindestens zwei Wölfen des Rudels gerissen wurden.

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Jagd blieb ein Jahr lang erfolglos

Der Leitwolf des Rudels war rund ein Jahr lang zum Abschuss freigegeben, weil er Schutzzäune überwunden und auch Rinder gerissen hatte. Er konnte aber nicht erlegt werden. Im September soll die niedersächsische Wolfsverordnung erlassen werden. Dabei geht es um Regelungen zum erleichterten Abschuss der Tiere und zur Prävention von Rissen.

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In Niedersachsen gibt es nach Angaben der für die Beobachtung der Tiere zuständigen Landesjägerschaft 25 nachgewiesene Rudel. Mit den Welpen von diesem Jahr dürften es samt der umherziehenden Einzeltiere insgesamt mehr als 350 Wölfe sein.

Von RND/lni