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Der Norden Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern verlassen Quarantäne
Nachrichten Der Norden Minderjährige aus griechischen Flüchtlingslagern verlassen Quarantäne
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21:53 04.05.2020
Eine Gruppe unbegleiteter Minderjähriger aus griechischen Flüchtlingslagern trägt Schutzmasken bei der Ankunft einer Fähre im Hafen von Piräus. Die Minderjährigen waren auf dem Weg nach Deutschland und Luxemburg. Quelle: Angelos Tzortzinis/dpa
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Osnabrück

Die im Kreis Osnabrück untergebrachten Minderjährigen aus griechischen Flüchtlingslagern haben ihre zweiwöchige Quarantäne beendet. Sie können nun auf andere Bundesländer und Kommunen in Niedersachsen verteilt werden, wie das niedersächsische Innenministerium am Montag mitteilte. Die 47 unbegleiteten Flüchtlingskinder aus Afghanistan, Syrien und Eritrea waren am 18. April in Hannover gelandet und für die Quarantäne im Kreis Osnabrück untergebracht worden.

Innenminister Boris Pistorius dankte allen Beteiligten. „Wir haben mit unserem tatkräftigen Einsatz bewiesen, dass eine Aufnahme auch unter den besonderen Herausforderungen der aktuellen Corona-Pandemie möglich ist“, sagte der SPD-Politiker. Zeitgleich forderte er den Bund auf, gemeinsam mit anderen EU-Staaten weitere Kinder aus Griechenland zu holen. Die erste Aktion dürfe nur der Anfang gewesen sein. „Die Situation auf den griechischen Inseln ist nach wie vor dramatisch“, betonte Pistorius.

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Kinder werden auf Bundesländer verteilt

Die Kinder sind zwischen 8 und 17 Jahren alt, mehr als die Hälfte 13 Jahre und jünger. Laut dem Ministerium haben 18 von ihnen Verwandte oder Familienangehörige in Baden-Württemberg,Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Von den weiteren 29 Minderjährigen sollen je acht auf die Länder Berlin und Hamburg verteilt werden. 13 Kinder bleiben demnach in Niedersachsen.

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Von RND/lni

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