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Der Norden Was wird aus dem Wolf? So diskutieren die HAZ-Leser
Nachrichten Der Norden Was wird aus dem Wolf? So diskutieren die HAZ-Leser
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14:00 24.09.2019
Ein Wolf schaut hinter einem Baum hervor. Quelle: Lino Mirgeler/dpa
Hannover

Lügt Rotkäppchen wirklich? Oder ist der Wolf in Niedersachsen willkommen? Zur Debatte um die Zukunft des Wolfes haben Umweltschützer, Jäger, Landwirte, Politiker und besorgte Anwohner viel beizutragen – und stets sind ihre Ansichten von vielen Emotionen geprägt. Das zeigen auch die Briefe der HAZ-Leser zu den Artikeln „Wolfsdebatte muss sachlicher werden“ vom 20. September und „Erfolglose Wolfsjagd ist teuer“ vom 18. September. Eine Auswahl.

Forderung ist ein Witz

Der Witz des Tages oder die Frechheit des Tages? „Wolfsdebatte muss sachlicher werden.“ Die Aussage von Herrn Buschmann (Nabu-Chef Holger Buschmann, d. Red.) muss man als Witz der Wolfsgeschichte auffassen. Schließlich war es der Nabu, der in der Vergangenheit das Thema Wolf stark emotionalisiert hat. „Willkommen Wolf“ und „Rotkäppchen lügt“ sind die Stichworte zur Emotionalisierung durch den Nabu.

Noch heute gehen die Nabu-Wolfsbotschafter in Schulen und Kindergärten, um ihr Märchen vom harmlosen Wolf zu erzählen. Jeder, der anderer Meinung war, wurde als Wolfshasser niedergemacht, Jäger pauschal verunglimpft. Das alles hat nur den Zweck, mit dem Wolf Spenden zu generieren, was auch dem Nabu in großem Umfang gelungen ist. Allein von VW sind Millionen geflossen. Jahrelang hat der Nabu in Sachen Wolf die Meinungsführerschaft für sich beansprucht. Sie haben in allen Umweltministerien massiv Einfluss genommen und mit Jochen Flasbarth, dem Staatssekretär im Bundesumweltministerium, einem ehemaligen Nabu-Chef, den wichtigsten Fürsprecher ihrer Kampagne in der Politik gehabt. Alle Behauptungen des Nabu über die Ungefährlichkeit des harmlosen Wolfes sind an der Realität zerschellt. Wölfe überwinden Zäune, reißen Nutztiere bis hin zu großen, 500 Kilogramm schweren Rindern oder auch Pferde. Wölfe laufen durch unsere Dörfer vorbei an Kindergärten und Schulen.

Inzwischen sollte jedem klar sein, dass diese Organisation den Wolf benutzt hat, um Geld einzutreiben. Es wird allmählich Zeit, dass der Nabu aus der gesamten Wolfsdebatte ausgeschlossen wird. Er hat dafür gesorgt, dass die Politik in die Irre geleitet wurde und ist für die Emotionalisierung verantwortlich. Jetzt eine sachliche Wolfsdebatte zu fordern, ist ein Witz.

Christian Schröder, Isernhagen

Grundsätzlich nicht jagen

Wölfe sollten grundsätzlich nicht gejagt werden. Das spart dem Land Niedersachsen viel Geld. Die Bauern, die um ihren Viehbestand bangen, müssen sich doch nur höhere und stabilere Zäune bauen, dann passiert auch dem Vieh nichts.

Katja Holst, Bad Nenndorf

Der Mensch ist nicht allein

Wie viele Schafe kann man für 150.000 Euro kaufen? Was ein ökonomischer Unsinn! Und auch unter dem Naturschutzgedanken eine mehr als zweifelhafte Aktion. Die Erde gehört den Menschen nicht alleine. Wie es scheint, haben die meisten von uns das noch gar nicht begriffen.

Dorothea Henkemeyer, Wunstorf

Von rie

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