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Der Norden Meteorologen erwarten heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel
Nachrichten Der Norden Meteorologen erwarten heftige Gewitter mit Starkregen und Hagel
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22:17 13.06.2020
Der Deutsche Wetterdienst sieht für Niedersachsen am Wochenende die Gefahr von Unwettern. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Offenbach/Hannover

Hagel und unwetterartiger Regen: In der Nacht und am Sonntag könnte es in Teilen Niedersachsens noch einmal heftig donnern. Bis zum frühen Sonnabendabend hatte die Gewitterfront bereits einige Landkreise erwischt: Besonders den Harz und den Bereich Peine und Wolfsburg hat es getroffen, gegen Abend goss es außerdem im Kreis Göttingen, auf der A7 ereigneten sich zahlreiche Unfälle.

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Derzeit erwarten die Wetterexperten für die Nacht noch einen Niederschlag von 40 Litern pro Quadratmeter. „Jeder, der sich draußen aufhält oder eine Grillparty plant, sollte die Warnlage verfolgen“, sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Diese könne sich innerhalb von ein bis zwei Stunden dramatisch ändern.

Flaches Tiefdruckgebiet ist problematisch

Problematisch sei, dass über Deutschland ein flaches Tiefdruckgebiet liege und gleichzeitig kaum Wind wehe, so dass die Gewitter lokal auch länger andauern könnten, sagte Friedrich. So könnten „enorme Regenmengen“ zusammenkommen. Für Tornados herrsche jedoch keine spezielle Wetterlage. Die Tiefdruckrinne, die sich quer über Deutschland bilde, könne sich auch noch verschieben, erklärte DWD-Meteorologe Jens Bonewitz.

Auch Sonntag wird es ungemütlich

In der Nacht zum Sonntag geht das Wetter über von Gewitter in gewittrigen Starkregen mit teils unwetterartigen Mengen von 50 Litern pro Quadratmeter in mehreren Stunden. Tagsüber klingt der Niederschlag dann leicht ab – es bleibt allerdings bei starken Schauern und stürmischen Böen in der Nähe von Gewittern.

Die Tiefdruckrinne mit einem ähnlichen Unwetterpotenzial wie am Tag zuvor verschiebe sich voraussichtlich eher wieder etwas nach Südwesten, „also in etwa in einem breiten Streifen von Niedersachsen über Nordhessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, südliches Brandenburg und Sachsen bis nach Bayern“, erklärte der DWD. Es könne aber noch zu Verschiebungen kommen.

Hinweis in eigener Sache: Liebe Leser. Immer wieder erleben wir Warnungen vor Gewittern, bei denen es letztendlich zu relativ geringen Schäden kommt. Wir möchten Sie trotzdem bitten diese Warnungen, die nicht wir Redakteure, sondern echte Wetterexperten abgeben, ernst zu nehmen. Ein Beispiel: Auch, wenn es über Ihrem Haus einen blauen Himmel gibt, kann auf dem Weg zur Arbeit ein Blitz eingeschlagen und ein Ast abgestürzt sein.

Immer wieder kommen Menschen bei Stürmen und Gewittern zu Schaden – daher leiten wir die Warnungen der Experten im Zweifelsfall lieber einmal zu oft weiter als einmal zu wenig. Bitte passen Sie auf sich und auch auf Ihre Mitmenschen auf!

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Von RND/dpa/sbü

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