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Der Norden Moschee mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert
Nachrichten Der Norden Moschee mit ausländerfeindlichen Parolen beschmiert
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17:01 24.09.2017
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Bremen

Der Sachschaden sei gering. Das Ereignis mit seinen Begleitumständen werde von den Verantwortlichen dennoch als „bedenklich“ eingestuft. Der polizeiliche Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf, bislang sind jedoch keine Zeugen bekannt.

Die Islamische Föderation Bremen reagierte empört auf den Anschlag. „Diese Taten sind politisch motiviert und stehen in Zusammenhang mit einem stark zunehmenden islamfeindlichen Rassismus in unserer Gesellschaft“, sagte ihr Sprecher Vahit Bilmez. Die Zahl der Angriffe in Deutschland habe enorm zugenommen. Die neue Bundesregierung müsse antimuslimische Straftaten konsequent verfolgen. „Islamophobie und Rechtspopulismus dürfen in unserer demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben“, sagte Bilmez.

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Die Fatih-Moschee ist die älteste Moschee in Bremen und die drittgrößte in Deutschland. Sie bietet Platz für rund 1.300 Menschen. Ihr Minarett ist 27 Meter hoch, die Dachkuppel hat einen Durchmesser von zwölf Metern. Der Moscheeverein wurde 1973 gegründet und zählt heute rund 500 Mitglieder. Er wird der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs zugerechnet.  

dpa/epd