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Der Norden Land bietet in Corona-„Hotspots“ den Heimen und Kitas vorsorgliche Tests an
Nachrichten Der Norden Land bietet in Corona-„Hotspots“ den Heimen und Kitas vorsorgliche Tests an
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14:32 04.06.2020
Eine Medizinerin nimmt einen Abstrich bei einem Patienten mit Infektionsverdacht. Quelle: Francisco Seco/AP/dpa
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Hannover

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) kündigte am Donnerstag vor der Presse zwei neue Module bei den Testungen an. Dabei werde man sich auf Kreise mit hohen Infektionszahlen konzentrieren. Bei mehr als 35 Infizierten pro 100.000 Menschen werde man gefährdeten Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen sowie Kindergärten präventive PCR-Test anbieten. Ab der nächsten Woche werde das in dem Kreis umgesetzt, der die höchste Infektionszahl ausweist, sagte Reimann. Die Zahl von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnern eines Landkreises werde derzeit nirgendwo erreicht.

Das zweite zusätzliche Modul seien Antikörper-Tests. "Wir werden in den Einrichtungen, in denen es bereits Ausbrüche gab, den Beschäftigten die Möglichkeit geben, sich auf Antikörper testen zu lassen", sagte Reimann. Dadurch könnten auch Erkenntnisse zur Immunität gewonnen werden.

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Aktuell 1059 Infizierte in Niedersachsen

Unterdessen hat die Landesregierung am Mittag auch die aktuellen niedersächsischen Fallzahlen zur Corona-Pandemie mitgeteilt. Bislang sind demnach in Niedersachsen insgesamt 12.232 bestätigte Covid-19-Fälle registriert worden, das sind 95 mehr als am Mittwoch. 607 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der Genesenen gibt das Landesgesundheitsamt mit 10.566 an. Damit sind aktuell 1059 Menschen infiziert. In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 344 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 279 Erwachsene und ein Kind auf Normalstationen. 64 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 29 Erwachsene beatmet werden.

 

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Von HAZ

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