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Der Norden Piks vor der Achterbahn: Besucher stehen bei Kirmes-Impfung Schlange
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Kirmes-Impfung Schlange in Vechta: Andrang auf Stoppelmarktgelände

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16:51 07.08.2021
Ein Impfbus mit einem mobilen Team des Impfzentrums steht auf dem Stoppelmarktgelände unweit einer Achterbahn.
Ein Impfbus mit einem mobilen Team des Impfzentrums steht auf dem Stoppelmarktgelände unweit einer Achterbahn. Quelle: Philipp Schulze/dpa
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Vechta

Erst Piks, dann Achterbahnfahrt: Auf dem Stoppelmarktgelände in Vechta haben sich Besucher einer Kirmes gegen das Coronavirus impfen lassen. Vor einem Impfbus des Landkreises Vechta, der am Samstag vor dem Eingang der Kirmes Halt machte, bildete sich bereits kurz nach dem Start der Impfaktion eine Warteschlange unweit der Fahrgeschäfte. Erwachsene und Kinder ab zwölf Jahren wurden mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer geimpft. Die Zweitimpfung soll in wenigen Wochen ebenfalls auf dem Stoppelmarktgelände im Impfbus erfolgen.

Das freie Impfangebot senkt die Hemmschwelle

Als eine der ersten war die 14 Jahre alte Lotta an der Reihe, die von ihrer Mutter Anja zu der Impfaktion begleitet wurde. „Das ist eine Win-Win-Situation“, sagte Mutter Anja mit Blick auf das mobile Angebot. Als die Familie aus Vechta von der Aktion gehört hatte, sei der Entschluss für eine Impfung schnell gefallen. Natürlich habe dann auch noch der Bummel über die Kirmes und der Blick auf das ein oder andere Fahrgeschäft gelockt, berichtete Mutter Anja. Das freie Impfangebot senke die Hemmschwelle, sich impfen zu lassen, zeigte sie sich überzeugt.

Darauf hatte im Vorfeld der Aktion auch Vechtas Landrat Herbert Winkel (CDU) gesetzt. Er sagte, er hoffe durch das Angebot vor der Kirmes besonders Familien sowie junge, noch unentschlossene Menschen zu erreichen. Die Impfungen könnten helfen, künftige Ausbrüche, steigende Inzidenzen und damit einhergehende Einschränkungen im privaten und öffentlichen Bereich zu verhindern. Welchen Erfolg die Aktion brachte, will der Landkreis Anfang der Woche mitteilen.

 

Auf Sonderimpfaktionen wie in Vechta setzen zurzeit viele Kommunen in Niedersachsen. Dafür nutzen die Kreise und Städte meist Impfmobile, die an frequentierten Orten Halt machen. Zuletzt gab es etwa Aktionen an Marktplätzen, Autobahn-Raststätten und vor Fußballstadien.

Von RND/lni