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Der Norden Niedersachsen: Für den Krippenausbau fehlen 17 Millionen Euro
Nachrichten Der Norden Niedersachsen: Für den Krippenausbau fehlen 17 Millionen Euro
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00:15 25.03.2019
Bauen mit Gleichaltrigen: In Niedersachsen sind seit 2017 weitere 16.000 Plätze in Krippen und Tagespflege geschaffen worden mithilfe von Bund und Land. Dennoch gibt es noch mehr Anträge auf Förderung. Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa
Hannover

Für den Krippenausbau in Niedersachsen fehlen mindestens 17 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Ein Bundes- und Landesprogramm zur Förderung von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige, das noch bis 2022 läuft, ist schon längst überzeichnet.

Dabei können die Kommunen noch bis zum 30. Juni 2019 Anträge auf Förderung stellen. Zurzeit befinden sich noch 81 Anträge in der Prüfung, dabei geht es um 1647 Krippenplätze und eine Fördersumme von 17 Millionen Euro.

Försterling: GroKo muss nachliefern

„Wenn die große Koalition nicht nachliefert, gerät der Ausbau ins Stocken“, warnt Björn Försterling, Bildungsexperte der FDP. Das Kultusministerium plant nach eigenem Bekunden bereits eine Aufstockung der Mittel. „ Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Städte und Gemeinden so ein großes Engagement an den Tag legen, um den Eltern gute frühkindliche Bildung und Betreuung anbieten zu können“, sagt eine Sprecherin auf HAZ-Anfrage. „Um diese Entwicklung auch in Zukunft landesseitig weiter zu unterstützen, soll das Finanzvolumen der Richtlinie bedarfsgerecht und zeitnah aufgestockt werden. In 2019 werden weitere Mittel so schnell wie möglich bereitgestellt.“ Kommunen und Träger sollten ruhig weiter Anträge stellen.

Seit 2017 sind in Niedersachsen insgesamt 14.531 Krippenplätze und 1552 neue Plätze in der Tagespflege gefördert worden, dabei kamen 105 Millionen Euro vom Bund und 70 Millionen Euro vom Land. In den vergangenen zehn Jahren stieg die Betreuungsquote bei den unter Dreijährigen von 9,2 Prozent im Jahr 2008 auf zuletzt 31,1 Prozent – und das bei steigenden Geburtenzahlen seit 2014.

Von Saskia Döhner

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