Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden KZ Moringen: Neonazis provozieren und müssen gehen
Nachrichten Der Norden KZ Moringen: Neonazis provozieren und müssen gehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:05 20.11.2019
Die ehemalige Kommandantur des KZ Moringen (Archivbild). Quelle: Archiv
Moringen

Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Moringen haben am vergangenen Dienstag eine Führung mit einer Gruppe Neonazis aus dem Umfeld der rechtsextremen Kameradschaft Einbeck abgebrochen. Wie das Göttinger Tageblatt berichtet, hatten sie während der Führung versucht, die KZ-Haft zu verharmlosen.

In einer an diesem Dienstag auf der Internetseite der Gedenkstätte veröffentlichten Stellungnahme heißt es, dass sich die kleine Gruppe zu einer Führung in der KZ-Gedenkstätte angemeldet habe. Erst im Nachhinein hätten sich deren Teilnehmer „als ausgewiesene und bekannte Akteure rechtsextremer Gruppierungen der Region“ entpuppt.

Gedenkstätte bricht Führung ab

Laut der Gedenkstättenleitung sollen die Männer „die Glaubwürdigkeit der Opfer grundsätzlich infrage“ gestellt haben. Auch verglichen sie ihre eigenen Gefängniserfahrungen mit denen der KZ-Häftlinge.

Ein Mitarbeiter der Gedenkstätte beendete die Führung schließlich, die Neonazis verließen freiwillig das Gelände – posierten allerdings noch vor den Toren des ehemaligen Konzentrationslagers und präsentierten rechtsextreme T-Shirt-Motive. Das Bild wurde später auf der Facebook-Seite „Nationaler Aufbruch Einbeck“ veröffentlicht.

Von RND

Ab 2020 sind Geschäfte dazu verpflichtet, ihren Kunden Kassenbons auszudrucken. Damit soll verhindert werden, dass Geld am Fiskus vorbeigeschleust wird. Doch in Niedersachsen gibt es Kritik.

20.11.2019

Die Juristin Gesa Stückmann aus Rostock klärt Schüler in Online-Seminaren bundesweit über Cybermobbing auf – ehrenamtlich. Anhand von Beispielen erläutert sie, wie sich Jugendliche strafbar machen und was der Hass im Netz für die Opfer bedeutet. Ein Teil aus unserer Serie „Nicht meckern, machen“.

20.11.2019

Nach dem HAZ-Bericht über Quälerei und tote Kinder im Kurheim Waldhaus wollen die Stadt Bad Salzdetfurth und die Diakonie die Vorfälle aufarbeiten. Sozialministerin Carola Reimann zeigt sich bestürzt. HAZ-Leser, die selbst als Kinder zur Kur waren, bestätigen die Schilderungen und berichten unter anderem von der „Hölle auf Erden“.

19.11.2019