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Der Norden Der Herbst kommt – und dieses Maislabyrinth verschwindet
Nachrichten Der Norden

Herbst: Maislabyrinth in Gehrden verschwindet

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10:43 04.10.2020
Das im Juli eröffnete 2,8 Hektar große Maislabyrinth von Landwirt Rudolf Kreye aus Gehrden fällt dem Häcksler zum Opfer. Quelle: Timon Gerken/dpa
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Gehrden

Mit dem Herbst und der zu Ende gehenden Maisernte endet auch die Zeit der Maislabyrinthe. So auch bei Landwirt Rudolf Kreye aus Gehrden in der Region Hannover. Sein im Juli eröffnetes 2,8 Hektar großes Maislabyrinth fällt dem Häcksler zum Opfer. Schon zum vierten Mal habe er ein solches Labyrinth angelegt, erzählt der Landwirt. „Nächstes Jahr wird es auch wieder eines geben.“

In diesem Jahr habe man schon bei der Planung die Hygieneregeln wegen der Corona-Pandemie berücksichtigt und mit einer Breite von 2,80 Metern besonders große Wege durch das Maisfeld angelegt. „Wir haben sie extra breiter gemacht, damit sich die Leute dort begegnen können.“ Schon bei der Aussaat - der Landwirt spricht vom Maislegen - werden die Gänge angelegt. Die Aussaat erfolgt von den Landmaschinen GPS-gesteuert.

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Das im Juli eröffnete 2,8 Hektar große Maislabyrinth von Landwirt Rudolf Kreye aus Gehrden fällt dem Häcksler zum Opfer.

Wegen des Maislabyrinths müsse er zwar auf etwas Ertrag verzichten, dafür profitiere das davorgelegene Blumenfeld und der hofeigene Kürbisverkauf von den Kunden.

Irrgärten als beliebtes Ausflugsziel in Niedersachsen

Zahlen, wie viele Maislabyrinthe es in Niedersachsen gibt, sind nicht verfügbar, sagte eine Sprecherin des Landvolks. Sie hätten sich trotz Corona wieder großer Beliebtheit erfreut: „Die Irrgärten waren ein beliebtes Ausflugsziel unter freiem Himmel.“

Für die bäuerlichen Betriebe seien diese Labyrinthe interessant, weil damit auch die Aufmerksamkeit auf Urlaub im ländlichen Raum gelenkt werden könne. Manche verbinden das Angebot auch mit der Direktvermarktung ihrer Produkte oder einem Hofcafé.

Von RND/dpa