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Der Norden Niedersachsen: Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewittern am frühen Abend
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Hannover: DWD-Unwetterwarnung vor Gewittern am Sonntag

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18:33 11.07.2021
Der Deutsche Wetterdienst sagt für Sonntag Gewitter in Niedersachsen voraus.
Der Deutsche Wetterdienst sagt für Sonntag Gewitter in Niedersachsen voraus. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Hannover

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt derzeit vor starken Gewittern in der Region Hannover. Die Meteorologen warnen bis 20 Uhr vor Gewittern, die aus Süden in Richtung Norden über Niedersachsen hinwegziehen. Die Warnung gilt ebenfalls für die Kreise Peine und Gifhorn.

Von Südosten kommend seien Gewitter möglich, zunächst vor allem westlich der Region Hannover. Dazu seien Windböen von bis zu 70 km/h zu erwarten, so der DWD.

Wie entstehen Gewitter und Blitze?

Wenn unterschiedlich warme Luftmassen aufeinandertreffen oder es in der Atmosphäre zwischen oben und unten besonders große Temperaturunterschiede gibt, gewittert es. Je heißer es am Boden ist, desto heftiger ist das Gewitter in der Regel. Die feuchtwarme Luft steigt nach oben, kondensiert und bildet eine Gewitterwolke. In der Wolke baut sich ein immer größer werdendes elektrisches Spannungsfeld auf, das sich durch eine Art Kurzschluss - einen Blitz - wieder entlädt. Häufig entstehen Gewitter innerhalb weniger Minuten und sind örtlich begrenzt.

Wie häufig gewittert es?

Rund 2000 Gewitter pro Stunde gibt es laut DWD auf dem gesamten Planeten, die meisten davon in den Tropen. Bei jedem Gewitter blitzt es etwa 100 Mal pro Sekunde. Die meisten Blitze entladen sich zwischen den Wolken und schlagen nicht in Richtung Erde. In Deutschland blitzt es mehr als zwei Millionen Mal pro Jahr.

Wie häufig werden Menschen von einem Blitz getroffen?

Nach Angaben des DWD ist die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland von einem Blitz getroffen zu werden, sehr gering. Jährlich werden demnach im Durchschnitt rund 130 Menschen verletzt, drei bis vier kommen durch Blitzeinschläge ums Leben. Nicht alle davon werden direkt getroffen. Aber auch wenn der Blitz in die Erde einschlägt, kann es gefährlich werden. Der Strom breitet sich dann bis zu 30 Meter um die Einschlagsstelle herum im Boden aus.

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Was genau passiert bei einem Blitzeinschlag im Körper?

Wird man direkt getroffen, steigt die Spannung im Körper auf mehrere 100.000 Volt an. Mögliche Folgen: Herz- oder Atemstillstand. Laut DWD überleben aber rund zwei von drei Menschen, die von einem Blitz getroffen wurden. Sie haben dann jedoch jahrelang mit Spätfolgen zu kämpfen. Es kann zu Muskel- und Nervenlähmungen kommen, zu Bewusstseinsstörungen, Bluthochdruck und Persönlichkeitsveränderungen.

Von RND/lni