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Der Norden Fischmarkt steht nach Sturmflut unter Wasser
Nachrichten Der Norden Fischmarkt steht nach Sturmflut unter Wasser
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11:55 17.02.2020
Unter Wasser: Der Fischmarkt mit der Fischauktionshalle an der Elbe ist während einer Sturmflut überschwemmt. Quelle: Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Hamburg

Hamburg hat am Montag erneut eine Sturmflut erlebt. Der St. Pauli Fischmarkt und ein Parkplatz an der Elbe in Neumühlen standen unter Wasser. Anwohner wurden über Lautsprecherdurchsagen gewarnt. Der Scheitelpunkt lag gegen 10.24 Uhr bei 1,52 Meter über dem mittleren Hochwasser, wie es vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hieß. Tief „Victoria“ brachte Hamburg die sechste Sturmflut in diesem Monat. Nach Angaben des Wasserstandsvorhersagedienstes könnte es am Freitag eine weitere Sturmflut geben.

Zum sechsten Mal im Februar steht der Hamburger Fischmarkt nach einer Sturmflut unter Wasser. Schuld ist das Tief „Victoria“.

Anders als beim Hochwasser in der vergangenen Woche verkehrte die Hamburger S-Bahn planmäßig über die neue Station Elbbrücken. Der Damm an der S-Bahn-Unterführung Zweibrückenstraße sei provisorisch geschlossen worden, sagte ein Bahnsprecher. „Wir fahren und halten ganz normal.“ In der vergangenen Woche war die Unterführung vollgelaufen, die Zugänge zur Station waren nicht mehr passierbar.

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An der niedersächsischen Küste blieb es dagegen fast im normalen Bereich: Der Hochwasserpegel stieg in Emden auf 1,09 Meter über das mittlere Hochwasser, wie eine Sprecherin des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie am Montag in Hamburg mitteilte. Auf Borkum waren es 1,01 Meter, in Bremerhaven 1,08 Meter und in Bremen 1,19 Meter. Von einer Sturmflut an der Nordseeküste spricht man, wenn die Pegelstände 1,50 Meter erreichen.

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Von RND/lni