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Der Norden Grüne will erste Erste Bürgermeisterin in Hamburg werden
Nachrichten Der Norden Grüne will erste Erste Bürgermeisterin in Hamburg werden
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13:33 28.09.2019
„Ich will im nächsten Jahr Erste Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg werden“, sagt Katharina Fegebank. Quelle: Christian Charisius/dpa
Hamburg

Katharina Fegebank will bei der Bürgerschaftswahl im Februar als Grünen-Bürgermeisterkandidatin gegen Amtsinhaber Peter Tschentscher (SPD) antreten. Das kündigte die bisherige Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin am Sonnabend bei einem Landesparteitag der Grünen in Wandsbek an. „Ich will im nächsten Jahr Erste Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg werden“, sagte die 42-Jährige unter großem Applaus der gut 300 Parteimitglieder.

Bisher vom Parteivorstand als Spitzenkandidatin und nicht explizit als Bürgermeisterkandidatin nominiert, habe sie lange darüber nachgedacht, «ob wir diesen Anspruch wirklich offen formulieren sollten», sagte Fegebank. «Aber wie wollen wir die Hamburgerinnen und Hamburger davon überzeugen, dass sie noch mutiger werden sollen, wenn wir uns selbst nichts zutrauen?»

Hamburger Grünen-Chefin Gallina begrüßt Kandidatur

Die Bezirkswahlen im Mai, bei denen die Grünen die SPD als stärkste Kraft abgelöst hatten, hätten gezeigt, «dass die Hamburgerinnen und Hamburger uns eine ganz neue Verantwortung zutrauen (...) Sie wollen, dass wir das Leben in der Stadt verbessern.» Sie wolle «mit Leidenschaft, Zuversicht und unbedingtem Gestaltungswillen noch mehr aus Hamburg machen», sagte Fegebank. «Ich will, dass Klimaschutz zur Chefinnensache wird. Dass wir eine echte Verkehrswende hinbekommen und Hamburg innerhalb einer Dekade zum Hotspot für Wissenschaft und Innovation wird.» Jeder Mensch in der Stadt, «unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Glaube und sexueller Orientierung» müsse eine «faire Chancen für ein gutes, bezahlbares Leben» bekommen.

Die Hamburger Grünen-Chefin Anna Gallina begrüßte die Kandidatur. «Mit Katharina Fegebank haben wir eine spitzen Spitzen-Spitzenkandidatin für das Amt der ersten Ersten Bürgermeisterin.»

Zentrale Themen: Klimaschutz, Gerechtigkeit, Freiheit und Zukunftsfähigkeit

Der Parteitag wollte am Sonnabend noch über das Grünen-Wahlprogramm entscheiden. Der fast 100 Seiten starke Entwurf des Landesvorstands war mit Regierungsprogramm überschrieben. Zentrale Themen sind Klimaschutz, Gerechtigkeit, Freiheit und Zukunftsfähigkeit. Unter anderem soll Hamburg bereits bis 2035 zur klimaneutralen Stadt werden und das Wahlalter bei Bezirks- und Bürgerschaftswahlen künftig auf 14 Jahre gesenkt werden.

Von RND/dpa

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