Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Giftige Blaualgen gefährden Badevergnügen
Nachrichten Der Norden Giftige Blaualgen gefährden Badevergnügen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:25 20.06.2020
Besucher baden in einem See, in dem Schlieren zu sehen sind. In Niedersachsen wird derzeit an acht Badestellen vor gesundheitsgefährdenden Blaualgen gewarnt. Quelle: Sina Schuldt/dpa
Anzeige
Hannover

In Niedersachsen wird derzeit an acht Badestellen vor gesundheitsgefährdenden Blaualgen gewarnt. Betroffen ist nach dem Badegewässer-Atlas etwa der Otterstedter See im Landkreis Verden. Für die Ricklinger Kiesteiche im Südwesten von Hannover gibt es zwei Warnungen, eine für die Badestelle am Ricklinger Bad und eine für den Sieben-Meter-Teich. Am Zwischenahner Meer sind gleich fünf Stellen betroffen - Öltjen Halfstede, Jugendherberge, Rostrup, Dreibergen und Bad Zwischenahn.

Bereiche sollen gemieden werden

An den acht Orten könnte es je nach Wind- und Wellenverhältnissen zu Ansammlungen von Blaualgen kommen, warnen die zuständigen Gesundheitsämter. Die Bereiche sollten dann gemieden und Kinder beaufsichtigt werden. Bei sichtbaren Schlieren sollte nicht gebadet werden. Hautkontakt oder Verschlucken von Blaualgen könne vor allem bei Kindern zu Übelkeit, Erbrechen und Hautreizungen führen. Biologisch gesehen sind Blaualgen Bakterien. Ursachen eines starken Wachstums können ein hoher Phosphatgehalt und sommerliche Temperaturen sein.

Anzeige
Ein Schild warnt Badegäste vor Blaualgen im sogenannten Sieben-Meter-Teich im Stadtteil Ricklingen in Hannover. Quelle: Peter Steffen/dpa

DLRG überwacht die Gewässer

In Deutschland überwacht die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) derzeit rund 1230 Badestellen an Küsten und Seen sowie rund 1350 Schwimmbäder. Auf Niedersachsen entfallen davon 170 Freigewässer und 217 Schwimmbäder. Die Rettungsschwimmer und –schwimmerinnen sind bereits an vielen Badestellen im Einsatz. Der Start hängt unter anderem davon ab, wann die Landkreise die Badegewässer freigeben.

Von dpa/lni

Anzeige