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Der Norden Gewaltbereiter Patient flüchtet erneut aus Klinik bei Hannover
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Gewaltbereiter Patient flüchtet erneut aus Klinik bei Hannover

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20:28 22.07.2021
Die Polizei sucht einen aus der geschlossene Abteilung der psychiatrischen Klinik in Langenhagen geflüchteten Mann.
Die Polizei sucht einen aus der geschlossene Abteilung der psychiatrischen Klinik in Langenhagen geflüchteten Mann. Quelle: Christoph Hardt/dpa (Symbolbild)
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Langenhagen

Die Polizei sucht nach einem 25 Jahre alten Patienten, der am Mittwoch, 21. Juli, aus der geschlossenen Abteilung der psychiatrischen Klinik in Langenhagen (Region Hannover) geflohen ist. Der Hannoveraner gilt als gewaltbereit und war deshalb eingewiesen worden. Die Polizei kann aktuell eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausschließen, teilt Michael Bertram, Sprecher der Polizei Hannover mit.

Nicht zum ersten Mal ist der Mann aus dem Krankenhaus entwichen: Bereits einen Tag nach seiner ersten Einweisung flüchtete er Anfang Juli, wurde aber einen Tag später in Hannover-Linden aufgegriffen – und erneut eingewiesen. Wie es zu der neuerlichen Flucht kommen konnte, kann der Polizeisprecher nicht sagen.

Julian A. ist aus einer Langenhagener Klinik geflüchtet Quelle: Polizei Hannover

Polizei warnt: Geflüchteten nicht ansprechen

Der gesuchte Julian A. ist zwischen 1,76 und 1,80 Meter groß und von schmächtiger Statur. Er hat langes, dunkles, welliges Haar, trägt Dreadlocks und hat einen Ansatz von einem Vollbart. Zum Zeitpunkt des erneuten Verschwindens trug er eine zerrissene Jeans sowie eine dunkle Lederjacke. Es ist zudem davon auszugehen, dass er einen Rucksack in Form eines Schafs mit sich führt.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass von dem 25-Jährigen eine Gefährdung für andere Menschen ausgeht, bittet die Polizei, beim Antreffen auf keinen Fall in Kontakt zu dem Gesuchten zu treten, sondern sich direkt an die Polizei zu wenden.

Zeugen, die Hinweise zum Verbleib von Julian A. geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Stöcken unter Telefon (0511) 1093815 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Von Sven Warnecke/RND/HAZ