Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Frau aus Salzgitter seit 1992 vermisst: Ermittler durchsuchen ihr früheres Haus mit Röntgengeräten
Nachrichten Der Norden

Frau aus Salzgitter seit 1992 vermisst: Ermittler durchsuchen altes Haus

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:51 04.11.2021
Die Ermittler durchsuchen im Vermisstenfall von Ingrid B. ein Wohnhaus in Salzgitter.
Die Ermittler durchsuchen im Vermisstenfall von Ingrid B. ein Wohnhaus in Salzgitter. Quelle: Rudolf Karliczek/dpa
Anzeige
Salzgitter

Seit fast 30 Jahren wird Ingrid B. aus Salzgitter nun schon vermisst. Ermittler haben nun am Dienstag begonnen, Gebäude im Stadtteil Gebhardshagen und in Gustedt im Landkreis Wolfenbüttel zu durchsuchen. In dem früheren Wohnhaus der Vermissten kommen laut den Ermittlern aktuell Röntgengeräte und Bodenradare zum Einsatz.

Wie die Bild schreibt, glauben die Ermittler, dass ihr Ehemann – ein Maurer – die Frau im Haus oder auf dem Grundstück eingemauert habe. Die Berichte bezeichnet die Staatsanwaltschaft Braunschweig allerdings als hochspekulativ.

Ermittlungen schon 1993 eingestellt

Ingrid B. hatte nach bisherigem Stand am 1. Februar 1992 mit ihrem Ehemann an einer Vereinsfeier in Gebhardshagen teilgenommen, die beide gegen Mitternacht verließen. Am nächsten Tag soll die Frau das gemeinsame Haus verlassen haben und gilt seither als vermisst.

Im August 1993 wurden die Ermittlungen ergebnislos eingestellt. Schon 1994 wurde der Fall wieder aufgegriffen - die damals neuen Erkenntnisse führten aber nicht zum Aufenthaltsort der Frau.

Neue technische Möglichkeiten

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig und die Ermittlungsgruppe Cold Cases haben den Fall neu aufgerollt, weil sich im vergangenen Jahr aufgrund technischer Möglichkeiten neue Ansätze ergeben haben.

Ob die Maßnahmen auch abgeschlossen oder eventuell verlängert werden, ist noch unklar, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig sagte.

Von RND/dpa