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Der Norden Fehler in Erdkunde-Abitur: Land tauscht Prüfung trotzdem nicht aus
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00:19 07.04.2019
Zurzeit laufen die landesweiten Abiturprüfungen in Niedersachsen. Am Freitag steht Biologie auf dem Programm, am Donnerstag war Erdkunde - hier gab es eine Panne. Quelle: Felix Kästle/dpa
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Hannover

Bei der landesweiten zentralen Erdkunde-Abiturprüfung hat es am Donnerstag eine Panne gegeben. Auf einer Rumänienkarte aus dem Atlas fehlte ein kleiner gelber Punkt mit Legende. Eine Schule habe die fehlende Erläuterung gemerkt, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums mit. Dies hätte zu Verwechslungen mit einem anderen Punkt auf der Karte führen können. Deshalb habe das Ministerium alle Schulen per Mail benachrichtigt mit der Bitte, die Prüflinge entsprechend zu informieren. Abiturienten berichteten, dass sie während der Klausur von den Schulleitern informiert worden seien.

Wie viele Schüler von der falschen Karte betroffen waren, ist unklar, da nicht alle Schulen überhaupt Erdkunde als Abiturfach anbieten und es kein Pflichtfach ist wie Deutsch, Mathematik oder Englisch. Es dürften aber mehrere Tausend Abiturienten gewesen sein.

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Ministerium spricht von „Kleinstfehler“

„Es bestand keine Notwendigkeit, die Prüfungen auszutauschen, aufgrund des Umstandes, dass es sich hierbei um einen Kleinstfehler handelt, der auf die Bearbeitung der Aufgabe und die Ergebnisse der Prüfung keine Auswirkungen haben dürfte“, sagte der Sprecher. Dennoch bedaure man den Sachverhalt. „Wir sind stets bestrebt, das Verfahren Jahr für Jahr weiter zu optimieren.“

2016 hatte ein viel zu schweres Mathematikabitur für Ärger gesorgt. Nachdem sich Hunderte Schüler, Eltern und Lehrer beschwert hatten, räumte das Ministerium schließlich ein, dass die Zeit zum Lösen der Aufgaben zu kurz gewesen war. Der Bewertungsmaßstab wurde im Nachhinein um 12,5 Prozent gesenkt.

Von Saskia Döhner

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