Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden Mehr Bahnen, höherer Takt: Züge in Wolfsburg fahren häufiger
Nachrichten Der Norden Mehr Bahnen, höherer Takt: Züge in Wolfsburg fahren häufiger
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:32 25.10.2019
Das Land bringt weitere Züge auf die Strecke. Quelle: Deutsche Bahn
Hannover

Wenn zum 15. Dezember der jährliche Fahrplanwechsel im Bahnverkehr ansteht, dürfen sich Kunden in Niedersachsen auf mehr Züge freuen. „Damit entsprechen wir dort, wo es möglich ist, der wachsenden Nachfrage durch die Kunden“, sagt Carmen Schwabl, Geschäftsführerin der Nahverkehrsgesellschaft des Landes (LNVG). Einem weiteren Ausbau setzten derzeit Baustellen, überlastete Strecken sowie Lokführermangel bei den Unternehmen Grenzen.

Von den Neuerungen zum Fahrplanwechsel profitiert auch Wolfsburg. So sollen laut Bahn zusätzliche Züge auf der Strecke Köln-Hannover-Wolfsburg-Berlin verkehren. 

Schneller von NRW nach Niedersachsen:

Als wichtigste Errungenschaft beim Fahrplanwechsel überhaupt bezeichnet das Land eine neu eingeführte Regionalexpress-Verbindung zwischen Münster und Osnabrück, für die wiederum die Linie DüsseldorfMünster nach Niedersachsen verlängert wird. Dadurch verkehren die Bahnen zwischen Münster und Osnabrück auch an den Wochenenden ganztägig im Halbstundentakt.

Reisende, die in Osnabrück von Zügen aus dem Rhein- und Ruhrgebiet auf Bahnen Richtung Bremen umsteigen wollen, müssen nicht mehr so lange Wartezeiten in Kauf nehmen wie bisher. „Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen rücken näher zusammen, weil Städte wie Düsseldorf, Duisburg oder Essen erstmals seit Jahrzehnten wieder direkt auf der Schiene von Osnabrück aus erreichbar sind“, sagt Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann. Dies sei eine echte Verbesserung für den gesamten Osnabrücker Raum.

Verbesserungen beim Niedersachsenticket:

Der beliebte Tagesfahrschein gilt künftig im gesamten Bundesland sowie in Bremen und Hamburg auch in Bussen, Straßen- und U-Bahnen. Damit schließen sich auch die Landkreise Emsland, Osnabrück und Schaumburg dieser Regelung an. Die Zusatzgebühr von 2 Euro entfällt, die Käufer bisher zahlen müssen, wenn sie das Ticket am Schalter lösen statt am Automaten oder via Internet.

Zusätzliche und neue Verbindungen

Nach dem Ende der aktuellen Bauarbeiten auf der ICE-Strecke zwischen Hannover und Göttingen sollen wieder mehr Regionalzüge zwischen Göttingen und Northeim verkehren. Bisher ist geplant, dass die Sanierung bis zum 14. Dezember dauert. Zwischen Hannover und Bad Harzburg fährt werktags ein zusätzlicher Frühzug. Neue Spätverbindungen in den Wochenendnächten entstehen auf der Strecke zwischen Hannover und Uelzen.

Zusätzliche Nachtverbindungen kommen an den Wochenenden zwischen Hannover und Bremen. Bei der S-Bahn Hannover wird zum Fahrplanwechsel zwischen Hildesheim und Lehrte im Berufsverkehr ein Halbstundentakt mit Anschluss nach Hannover eingeführt. An den Wochenendnächten werden die nach Hameln fahrenden Züge bis nach Bad Pyrmont verlängert. Im Nachtsternverkehr gibt es künftig auch zwei Fahrten von Hannover durch den Kreis Schaumburg nach Minden. Zwischen Hannover und Bad Harzburg gibt es ein zusätzliches Früh- und Spätzugpaar. Zusätzliche Fahrten gibt es auch zwischen Lüneburg und Lübeck.

Lesen Sie auch:

Bahn verspricht Komfort: Bequemere Sitze und Drucker für Onlinetickets

Hannover: Deutsche Bahn gibt Brücke an der Königstraße frei

Von Bernd Haase/dpa/ewo

Tödlicher Unfall in Betheln (Kreis Hildesheim): Dort ist ein 73 Jahre alter Motorradfahrer auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Lastwagen zusammengestoßen.

25.10.2019

Liebe geht bekanntlich seltsame Wege. Für einen 18-Jährigen führte er geradewegs über vier Meter hohe Gefängnismauern – um das Herz seiner Ex-Freundin zurückzugewinnen. Die Aktion wird für den jungen Romeo allerdings ein Nachspiel haben.

24.10.2019

In Stadthagen ist Mittwochabend eine große Lagerhalle mit Müll in Flammen aufgegangen. Am Ende konnten 300 Feuerwehrmänner das Abbrennen von vier Hallen nicht verhindern.

24.10.2019