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Der Norden Chaos auf der A2: Autofahrer müssen auch nachts im Auto ausharren
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Chaos auf der A2 bei Bielefeld: Autofahrer verbringen Nacht im Stau

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08:03 09.02.2021
Die starken Schneefälle in Nordrhein-Westfalen führen zu starken Einschränkungen im Verkehr. Hier stehen Fahrzeuge auf der Autobahn A2/A3 bei Kreuz Oberhausen im Stau. Quelle: Fabian Strauch/dpa
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Bielefeld/Dortmund

Der durch heftigen Schneefall ausgelöste Stau auf der A2 bei Bielefeld hat sich auch bis zum frühen Dienstagmorgen nicht aufgelöst. Fahrer und Mitfahrende verbrachten bei eisiger Kälte zum Teil die ganze Nacht und damit mehr als zwölf Stunden in ihren fest sitzenden Fahrzeugen.

Bereits am Montagmittag waren Lastwagen auf der Autobahn wegen des Schnees stecken geblieben. Der Rückstau zog sich zwischenzeitlich über 37 Kilometer. Die Autobahn wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt – insgesamt bildeten sich rund um Bielefeld zeitweise mehr als 70 Kilometer Stau.

„Es wird noch sehr lange dauern, bis sich das aufgelöst hat“

Trotz einer Umleitung über die A33 entspannte sich die Lage in der Nacht zu Dienstag kaum, wie eine Polizeisprecherin sagte. „Es wird noch sehr lange dauern, bis sich das Knäuel aufgelöst hat“, sagte die Sprecherin. Der ADAC empfahl, den Bereich weiträumig zu umfahren. Alle Rastplätze seien ausgelastet.

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Etwas weniger dramatisch war die Lage laut Polizei bei Dortmund, wo die A2 ebenfalls gesperrt wurde. Auf der Fahrbahn in Richtung Oberhausen hatten sich am Montagnachmittag Dutzende Lastwagen festgefahren, die vom Technischen Hilfswerk befreit werden mussten, wie die Polizei mitteilte. Zwischenzeitlich zog sich der Rückstau nach Angaben des Lagezentrums zehn Kilometer lang, löste sich in der Nacht jedoch auf. Die Polizei registrierte 340 Verstöße gegen ein Lkw-Fahrverbot – eigentlich durften Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen bis 22 Uhr nicht auf der Autobahn unterwegs sein.

Die Polizei warnte beim Kurznachrichtendienst Twitter davor, die A2 in Richtung Oberhausen zu befahren. Die Fahrbahnen seien „spiegelglatt“. Das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr kümmerten sich bei beiden Staus um die Fahrer und verteilten heiße Getränke.

Von RND/dpa