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Der Norden Bombenentschärfung: A7 blieb länger gesperrt
Nachrichten Der Norden Bombenentschärfung: A7 blieb länger gesperrt
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11:26 29.09.2019
Die Sperrung der A7 im Bereich des Elbtunnels reicht von Hamburg-Heimfeld beziehungsweise Hausbruch im Süden. Quelle: Bodo Marks/dpa
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Hamburg

Die A7 im Bereich des Elbtunnels blieb aufgrund einer Bombenentschärfung länger gesperrt als zunächst geplant: Bei den Bauarbeiten in der Nacht zu Sonntag im Bereich des Moorburger Elbdeichs wurde eine US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, wie Feuerwehrsprecher Martin Schneider am Morgen mitteilte. Die 500 Kilogramm schwere Bombe wurde am Sonntagvormittag entschärft. In dem 300 Meter großen Sperrradius waren laut den Angaben keine Wohnhäuser betroffen.

Die Einsatzkräfte mussten den Blindgänger zunächst nach oben holen, den Zünder entfernen und anschließend die Bombe abtransportieren, sagte Schneider.

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Ursprünglich sollte die Sperrung um 9 Uhr aufgehoben werden

Die Sperrung der A7 im Bereich des Elbtunnels reichte von Hamburg-Heimfeld beziehungsweise Hausbruch im Süden. In Richtung Norden war die A7 ab Othmarschen wieder frei. Ursprünglich sollte die Sperrung um 9.00 Uhr aufgehoben werden. Wegen eines Tests von Signalanlagen im Elbtunnel war die A7 in der Nacht zum Sonntag in beide Richtungen voll gesperrt worden.

Auch Behinderungen auf der Umleitungsstrecke

Die Umleitung durch das Stadtgebiet und über die Elbbrücken hielt eine weitere Hürde bereit: Bis Montagmorgen (5.00 Uhr) ist die Amsinckstraßenbrücke voll gesperrt. Über die Brücke verläuft die B4, die wichtigste Verbindung zwischen Elbbrücken und Innenstadt. Das aus dem Jahr 1956 stammende Bauwerk wird noch bis Ende 2021 erneuert.

Von RND/dpa