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Der Norden Bahnstrecke nach Sylt ist wieder frei
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Bahnstrecke nach Sylt ist wieder frei – zuvor Rangierunfall bei Niebüll

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07:29 08.09.2020
Ein Zug der Deutschen Bahn (DB) fährt über den Hindenburgdamm zwischen Sylt und Niebüll. (Symbolbild) Quelle: Carsten Rehder/dpa
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Niebüll

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Sylt ist am frühen Dienstagmorgen wieder freigegeben worden. Es sei nur noch mit einzelnen Ausfällen oder Verzögerungen im Fernverkehr Richtung Westerland auf Sylt zu rechnen, sagte eine Bahnsprecherin. Eine Doppel-Lok hatte beim Rangieren einen parallel fahrenden Regionalzug am Montagnachmittag aus dessen Gleis gedrückt, wie die Bundespolizei mitgeteilt hatte. Menschen seien nicht verletzt worden.

Die Bahn hatte über Twitter darum gebeten, statt den Fernzügen die Nahverkehrszüge zwischen Sylt und Hamburg zu nutzen. Regionalzüge konnten am Montagabend von Westerland nur bis Niebüll auf dem Festland fahren.

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Wer aus Richtung Husum kam und nach Sylt wollte, konnte nur bis Bredstedt mit dem Regionalzug fahren. Zwischen Niebüll und Bredstedt waren Busse als Ersatz in beiden Richtungen unterwegs.

Experten des Eisenbahnbundesamtes untersuchten den Unfallort, um die Ursache des Unglücks zu klären. Warum die Züge kollidierten, war zunächst unklar.

Vorderachse des Zuges entgleist

Laut Bundespolizei und Bahnsprecherin soll folgendes passiert sein: Ein Intercity-Zug aus Dresden war verspätet in Niebüll angekommen. Um Zeit aufzuholen, sei die Lok von dem Zug abgekoppelt worden, sagte die Bahnsprecherin. Reisende hätten den IC verlassen, um mit Nahverkehrszügen die Fahrt fortzusetzen.

Nach Angaben der Bundespolizei und der Bahnsprecherin sei eine Rangiereinheit aus zwei Lokomotiven - darunter die Lok des Intercity aus Dresden - parallel mit einem Triebwagen des Sylt Shuttle Plus kollidiert. Die Lokomotiven drückten den Triebwagen des Sylt Shuttle aus dem Gleis, so dass die Vorderachse des Zuges entgleiste.

Von RND/dpa

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