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Der Norden A2 Richtung Dortmund: Auto überschlägt sich nach Ausweichmanöver
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A2 Richtung Dortmund: Auto überschlägt sich nach Ausweichmanöver

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19:14 02.08.2020
Laut Polizei hat sich der Ford Focus überschlagen, als er wegen eines Ausweichmanövers in die Leitplanke prallte. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Quelle: Stefan Puchner/dpa (Symbolfoto)
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Rehren/Bad Eilsen

Einen schweren Unfall verursacht und dann Fahrerflucht begangen: Auf der Autobahn 2 von Hannover in Richtung Dortmund hat sich am Sonntag ein voll besetzter Wagen überschlagen, die fünf Insassen wurden zum Teil schwer verletzt. Unter ihnen waren zwei Kinder. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Transporter die Spur wechseln wollen – und übersah dabei offenbar ein anderes Auto. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, nach ihm wird nun gesucht. Die A2 Richtung Westen blieb längere Zeit komplett gesperrt, erst am Abend war die Unfallstelle geräumt.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr zwischen Rehren und Bad Eilsen. Laut Behördensprecherin Antje Heilmann handelte es sich vermutlich um einen Mercedes Sprinter, der von der linken auf die mittlere Spur wechseln wollte. „Infolgedessen wich der Fahrer eines Ford Focus nach rechts aus“, sagt Heilmann. Der Wagen prallte erst gegen die Leitplanke und überschlug sich im Anschluss. Ein Insasse wurde dabei aus dem Focus geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Heilmann: „Der Mann schwebt jedoch nicht wie zunächst angenommen in Lebensgefahr.“

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Polizei sucht grauen Transporter

Ein Rettungshubschrauber wurde zur Unfallstelle gerufen, die Crew flog den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Die anderen Ford-Insassen – zwei Erwachsene und zwei Kinder – kamen mit leichten Verletzungen per Rettungswagen in nahe gelegene Kliniken. Das genaue Alter der Unfallopfer und auch, wer am Steuer des Focus saß, steht laut Polizeisprecherin aktuell noch nicht fest. Ob eine Frau oder ein Mann am Steuer des vermutlich grauen Transporters saß, ist ebenfalls offen. Die sofortige Fahndung verlief erfolglos. Deshalb bittet die Polizei unter Telefon (0511) 109 18 88 um Hinweise.

Rettungsgasse bilden

Aufgrund der Vollsperrung bildete sich schnell ein kilometerlanger Stau, der zwischenzeitlich bis zur Anschlussstelle Wunstorf-Kolenfeld reichte. Um etwa 17.35 Uhr wurde eine Spur Richtung Dortmund wieder freigegeben, gegen 18.50 Uhr folgte die komplette Freigabe. Im weiteren Verlauf des Abends normalisierte sich der Verkehr auf der A2 wieder.

Von Peer Hellerling