Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Der Norden 5000 bei Demo gegen Corona-Regeln in Hamburg
Nachrichten Der Norden

5000 bei Demo gegen Corona-Regeln in Hamburg

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:32 04.12.2021
Ein Teilnehmer hält am Glockengießerwall ein Transparent mit der Aufschrift "„Angst macht krank"“ bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen. Der Demonstrationszug unter dem Motto «Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern» verlief durch die Innenstadt.
Ein Teilnehmer hält am Glockengießerwall ein Transparent mit der Aufschrift "„Angst macht krank"“ bei einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen. Der Demonstrationszug unter dem Motto «Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern» verlief durch die Innenstadt. Quelle: Georg Wendt
Anzeige
Hamburg

Mehrere tausend Menschen haben am Sonnabend in Hamburg gegen die Corona-Regeln demonstriert. Insgesamt hätten sich etwa 5000 sogenannte Querdenker und Impfskeptiker versammelt, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage.

Angemeldet gewesen sei eine Teilnehmerzahl von 2000. Die inzwischen seit Wochen jeden Samstag stattfindende Demonstration sei friedlich verlaufen, allerdings habe es Schwierigkeiten mit dem Abstandhalten gegeben.

Corona-Leugner werden vom Verfassungsschutz beobachtet

Der Demonstrationszug stand unter dem Motto „Das Maß ist voll – Hände weg von unseren Kindern“ und bewegte sich durch die Innenstadt. Vergangene Woche beteiligten sich rund 3000 Menschen an der Demonstration.

Der Verfassungsschutz beobachtet seit einiger Zeit die den Corona-Leugnern zugerechneten Gruppierungen „Hamburg steht auf“ und „Querdenken 40“. Sie stehen demnach im Verdacht zum Widerstand gegen den demokratischen Rechtsstaat aufzurufen, der über friedlichen Protest hinausgeht.

Landes-Verfassungsschutzsprecher Marco Haase sagte, diese Gruppierungen machten in Hamburg derzeit zwar nur einen geringen Teil des Protestspektrums aus. „Aber: Wir werden die Entwicklung sehr aufmerksam und sensibel im Fokus behalten, da natürlich auch einzelne Personen, wie beispielsweise im Rechtsextremismus, Islamismus oder Linksextremismus, eine Gefahr für unsere Demokratie darstellen könnten.“

Von RND/dpa