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Braunschweig Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle rückläufig
Nachrichten Braunschweig Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle rückläufig
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15:11 26.03.2019
Die Zahl der Schwerverletzten und der Verkehrsunfalltoten auf den Autobahnen ist 2018 gestiegen. Quelle: Archiv
Braunschweig

„Viele Unfälle, insbesondere solche mit schweren Folgen, sind grundsätzlich keine unabwendbaren Ereignisse. Das risikobehaftete Verhalten der Verkehrsteilnehmer, die unter anderem durch die Nutzung ihres Smartphones abgelenkt sind oder mit nicht angepasster Geschwindigkeit fahren, stellt ein hohes Gefahrenpotenzial nicht nur für diese, sondern insbesondere für alle anderen Verkehrsteilnehmer dar“, resümiert Polizeivizepräsident Roger Fladung.

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 32 442 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Im Ergebnis sind diese Fallzahlen im Vergleich mit 2017 rückläufig und reduzierten sich um 947 Verkehrsunfälle. Dies entspricht einem Rückgang von rund 2,8 Prozent.

Verkehrsunfallstatistik der Polizeidirektion Braunschweig für das Jahr 2018: Zahl der Unfälle. Quelle: Polizeidirektion Braunschweig

Bei diesen Unfällen waren 38 475 Pkw und 4251 Lkw beteiligt. Diese zwei Fahrzeuggruppen bilden den größten Anteil an Beteiligten, wobei sich nur geringfügige Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr ergeben haben.

Anstieg bei Fahrradfahrern und Fußgängern

Die Zahlen der Fahrradfahrer mit 1451 und Fußgänger mit 490 sind leicht gestiegen. Ein starker Anstieg ist bei den Motorradfahrern zu verzeichnen. Hier erhöhte sich die Zahl von 737 im Jahr 2017 auf 833 im Jahr 2018, was sich auf die verlängerte Motorradsaison zurückführen lässt.

Weniger schwere Unfälle

Die Verkehrsunfälle mit schweren Unfallfolgen reduzierten sich leicht im Jahresvergleich von 772 auf 753. Dies entspricht einem Rückgang von 2,5 Prozent.

Die Unfälle mit tödlichem Ausgang sind von 57 im Jahr 2017 auf 50 im Jahr 2018 gesunken. Die Zahl der dabei getöteten Verkehrsteilnehmer verringerte sich um sechs auf 53 und damit um zehn Prozent.

Verletzte: Zahlen fast konstant

Unverändert ist die Entwicklung bei den Schwerverletzten. Hier lässt sich lediglich ein leichter Rückgang von 828 auf 823 feststellen. Ebenso ist die Zahl der Leichtverletzten nahezu unverändert, im Jahr 2017 waren 4692 und im vergangenen Jahr 4541 Menschen betroffen.

Mehr Tote und Schwerverletzte auf Autobahnen

Die Zahl der Schwerverletzten auf den Autobahnen ist gestiegen. Nach 68 Schwerverletzten im Vorjahr verzeichnet 2018 mit 95 ein Plus von 40 Prozent. Ebenso wurde eine Zunahme der Verkehrsunfalltoten von neun auf elf (plus 22 Prozent) festgestellt.

Ursachen: Abstand, Ablenkung und Geschwindigkeit

Diese Anstiege sind unter anderem darauf zurückzuführen, dass 2018 längere Abschnitte der A 2 im Zuge von Baustellen saniert wurden und es dadurch wiederholt auf Grund der hohen Verkehrsbelastung zu Staulagen und Behinderungen kam. Als Hauptunfallursachen wurden zu geringer Abstand, Ablenkung sowie nicht angepasste Geschwindigkeit festgestellt.

Von Jan Tiemann

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