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In Corona-Zeiten erfolgreich in die Berufsausbildung starten

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15:40 27.07.2020
Wer seine Ausbildung ganz oder teilweise im Homeoffice startet, sollten vom Betrieb einen erfahrenen Kollegen als Coach zugewiesen bekommen. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
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Berlin

Homeoffice, Arbeit mit Maske, Unsicherheit in vielen Betrieben: Mit der Corona-Pandemie hat sich die Arbeitswelt gewandelt. Das trifft auch die Auszubildenden, die jetzt im August oder September starten.

Jutta Rump, Expertin für Personalmanagement und Botschafterin der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gestarteten Initiative Neue Qualität der Arbeit ( INQA), gibt Tipps, wie Betriebe und Azubis den Einstieg meistern können.

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- Erfahrene Kollegen als Coaches einsetzen: Starten Auszubildende im Homeoffice, sollten erfahrene Beschäftigte sie als Coaches begleiten, empfiehlt Rump. Die Coaches können den Berufseinsteigern zum Beispiel dabei helfen, ihren Arbeitsalltag zu strukturieren oder die Kommunikationsregeln des Unternehmens kennenzulernen.

Trotz der Hygienevorschriften sollten Auszubildende aber mindestens einmal pro Woche die Chance haben, ihren Ansprechpartner zu treffen - und zwar nicht nur virtuell. Gibt es noch andere Azubis im Betrieb, sollten auch hier Treffen erlaubt sein, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken - natürlich unter Berücksichtigung der Abstandsregeln.

- Azubis einbeziehen: Egal, ob es sich um Kommunikationstools oder Virtual-Reality-Anwendungen für das Handwerk handelt - als Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist, können sich junge Azubis einbringen, wenn es um Unterstützung beim Einsatz digitaler Helfer geht. Das kann sogar hierarchische Strukturen lockern - zu Gunsten eines Austauschs auf Augenhöhe.

Partizipation und Eigeninitiative der Azubis sind laut Rump auch dann gefragt, wenn es darum geht, den Lehrplan der Auszubildenden an Hygieneregeln und neue Lernsituationen, etwa mit Maske, anzupassen.

- Ausbildungsverbünde prüfen: Die Corona-Krise hat viele Betriebe wirtschaftlich getroffen. Sie sollten ihren Auszubildenden gegenüber fair und offen kommunizieren, falls etwa deren Abschluss gefährdet sein sollte. Dann können sie zum Beispiel in Kooperation mit anderen Betrieben eine Anstellung für die Auszubildenden sichern.

© dpa-infocom, dpa:200727-99-942172/2

dpa