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Mietrechtstipp Starkes Hundegebell kann Kündigung rechtfertigen
Mehr Bauen & Wohnen Mietrechtstipp Starkes Hundegebell kann Kündigung rechtfertigen
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04:34 01.06.2020
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Berlin

Hunde dürfen in der Regel in Mietwohnungen gehalten werden. Der Mieter und Hundehalter sollte dann aber Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hin.

Dabei ist gelegentliches Hundegebell durch Vermieter und andere Mieter zu akzeptieren, denn das gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung, wenn Hundehaltung erlaubt ist.

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Allerdings kommt es auf die Dosis an: Insbesondere länger anhaltendes Gebelle zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten kann als Störung des Hausfriedens angesehen werden. Folge kann eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses sein, wie eine Entscheidung des Amtsgerichts Potsdam zeigt (Az.: 26 C 76/00).

Gegen das nächtliche Spazierengehen mit dem Hund können sich Nachbarn allerdings nicht zur Wehr setzen. Auch während der Ruhezeiten - nach 22 Uhr - ist es jedem Hundebesitzer erlaubt, mit seinem Hund durch das Treppenhaus zu gehen. Dabei ist allerdings darauf zu achten, nicht übermäßigen Lärm zu machen.

© dpa-infocom, dpa:200529-99-232597/2

dpa

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