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Aktuelles Wohin mit dem Müll nach Weihnachten?
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15:37 02.01.2020
Geschenkpapier kann nach Weihnachten meist im Altpapier landen - sofern es nicht mit Kunststoff überzogen ist. Quelle: Christin Klose/dpa-tmn
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Berlin

Einfach alles in den Restmüll geben? Das ist keine Lösung für den Berg an Geschenkpapier, der nach der Bescherung an Weihnachten zurückbleibt. Vier Tipps zur Entsorgung.

- Geschenkverpackungen: Geschenkpapier darf in den meisten Fällen ins Altpapier, das gilt auch für buntes und glitzerndes Papier. Darauf weist der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hin, der auch die Müllentsorger vertritt. Ausgenommen sind allerdings beschichtete Papiere: Wenn sie einen Überzug aus Kunststofffolie oder -lack haben, müssen sie in den Restmüll geworfen werden. Den Unterschied erkennt man, wenn man das Papier einreißt, erläutert der VKU: Bei beschichtetem Papier kommt dann oft eine dünne Folie zum Vorschein.

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- Weihnachtskugeln: Kaputte Kugel wandern in den Restmüll - und nicht etwa in den Altglascontainer. Denn das dünne Glas ist in der Regel ja mit einer silbernen Schicht, Farbe und Dekoration überzogen und lässt sich daher nicht wie übliches Altglas wiederverwerten, wie der VKU erläutert. Gleiches gilt für andere zerbrochene Deko-Elemente aus Glas oder Weihnachtsschmuck, der nach dem Fest ausrangiert wird.

- Lametta: Wenn die Deko-Fäden nicht für das folgende Jahr aufgehoben werden, müssen sie ebenfalls im Restmüll landen - selbst wenn sie aus Kunststoffen bestehen. Denn in der Gelben Tonne oder im Gelben Sack dürfen nur Stoffe landen, die ein Produkt als Verpackung schützen. Bleihaltiges Lametta muss sogar über den Sondermüll entsorgt werden, erklärt der VKU. Welche Art man besitzt, erkennt man am Gewicht: Bleihaltiges Lametta ist vergleichsweise schwerer, so dass diese Lamettafäden am Weihnachtsbaum stärker nach unten hängen.

- Bunte Flaschen: Gläser und Sektflaschen, die nicht aus den üblichen Gläsern in Weiß, Braun oder Grün bestehen, müssen im Container fürs Grünglas entsorgt werden. Darauf weist die Initiative der Glasrecycler hin. Denn Grünglas verträgt beim Einschmelzen am ehesten noch sogenannte Fehlfarben. In den Rest- oder Sondermüll dagegen kommen Trink- und Fenstergläser, Porzellan, Keramik und Leuchtmittel.

dpa