Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Aktuelles Speisereste nicht ins Klo kippen
Mehr Bauen & Wohnen Aktuelles Speisereste nicht ins Klo kippen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:46 13.11.2019
Kein Mülleimer: Speisereste, Fett und Wattepads gehören nicht in die Toilette. Quelle: Inga Kjer/dpa-tmn
Berlin

Die Reste der Suppe, die alte Tomatensoße: Am einfachsten entsorgt man solche flüssigen Speisereste in der Toilette. Aber genau das sollte man unterlassen, betonen der Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der auch die Wasserentsorger vertritt.

Denn Speisereste, Fette und Öle verkleben die Kanalisation und führen zu Geruchsbelästigungen. Außerdem werden so Schädlinge wie Ratten angelockt. Speisereste gehören daher in die Tonne, erklärt der VKU. Entweder in den Restmüll oder in die Biotonne.

Feuchttücher können zu Verstopfungen führen

Auch alle sogenannten Feststoffe sollten nicht in der Toilette landen. Dazu gehören Feuchttücher. Sie sind anders als das übliche Toilettenpapier reißfest und zersetzen sich nicht im Wasser - und sorgen so für Verstopfungen oder legen gar die Pumpen des Abwassersystems lahm. Laut VKU kann das Entfernen im Einzelfall schon mal mehrere zehntausend Euro pro Pumpe kosten, die die Betriebe letztlich über ihre Gebühren auf die Verbraucher umlegen müssen.

Verstopfungsgefahr für die Leitungen im Haus und für die Kanalisation besteht ebenfalls durch Kondome, Wattestäbchen und -pads, Rasierklingen, Tampons und Binden, Windeln, Katzenstreu, Kunststoffe und Textilien - um nur einige Gegenstände zu nennen, die schon mal aus Bequemlichkeit in der Schüssel landen. Auch sie setzen Pumpen außer Betrieb und führen so zu teuren Störungen im Klärwerk.

Flüssigkeiten verunreinigen Abwasser

So manche Flüssigkeit, für die Toiletten nicht klassischerweise gemacht sind, verunreinigt das Abwasser zusätzlich - etwa Farben, Lacke, Lösungsmittel, Rohrreiniger und andere Chemikalien. Sie können in den Klärwerken oft nicht abgebaut werden.

Aber wohin sonst damit? Chemikalien können an Schadstoffsammelstellen abgegeben werden, erklärt der VKU. Gleiches gilt für Medikamente: Viele der darin enthaltenen Wirkstoffe könnten selbst modernste Kläranlagen nicht entfernen, und sie bauen sich in der Regel auch nur schwer selbst ab.

Medikamente landen im Wasserkreislauf

Die Folge: Die Stoffe landen wieder im Wasserkreislauf und damit beim Menschen. Medikamente sollte man daher nicht über die Toilette, sondern im Hausmüll oder ebenfalls bei einer Schadstoffsammelstelle entsorgen. Manche

Apothekennehmen auch alte Medikamente zurück.

Übrigens: Auch Giftstoffe in heruntergespülten Zigarettenkippen verunreinigen das Abwasser zusätzlich.

dpa

Vieles lässt sich in Eigenregie reparieren und renovieren - dazu gehört auch das Abschleifen des zerkratzten Parkettbodens. Aber man sollte es nicht zu häufig selbst machen, betonen DIY-Experten.

12.11.2019

Baubegleiter kosten rund 100 Euro pro Stunde - das ist viel Geld beim eh schon teuren Hausbau. Trotzdem kann es gute Argumente geben, diese Dienstleistung einzukaufen. Sogar die Baubranche sieht Vorteile.

11.11.2019

Das eigene Zuhause ist gefühlt besonders teuer: Es hat Arbeit gemacht, Erinnerungen sind damit verbunden. Aber wie viel ist die Immobilie anderen wert? Manches können Besitzer selbst herausfinden.

11.11.2019