Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Aktuelles Wie in "Goldfinger": Bond-Auto kommt in Kleinserie zurück
Mehr Auto & Verkehr Aktuelles

Wie in "Goldfinger": Bond-Auto kommt in Kleinserie zurück

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:09 06.07.2020
Ein Auto wie Geheimagent James Bond fahren: Das können bald die Käufer einer Kleinserie des wieder aufgelegten Aston-Martin-Modells DB5. Nur auf öffentliche Straßen werden sie sich damit nicht bewegen dürfen. Quelle: Aston Martin/dpa-tmn
Anzeige
Frankfurt/Main

Mehr als 50 Jahre nach dem Produktionsende legt Aston Martin das Modell DB5 in einer Kleinserie neu auf. Und zwar nicht so, wie ihn von 1963 bis 1965 jedermann kaufen konnte, sondern so, wie er 1964 im Agentenfilm "Goldfinger" als Dienstwagen von James Bond zu sehen war.

Der Sportwagen fährt im Originaldesign und mit einer nur minimal modernisierten Technik vor, wie Aston Martin mitteilt. Der silberne Zweitürer erhält zum vier Liter großen Sechszylinder mit knapp 221 KW/300 PS auch viele jener Gadgets, die Waffenmeister "Q" im Film für 007 eingebaut hat. Und sicher liegt es an dieser Sonderausrüstung, dass dieser DB5 eines nicht haben wird: eine Straßenzulassung.

Anzeige

Rotierende Kennzeichen und Maschinengewehr-Attrappen

Denn unter anderem kann das "DB5 Goldfinger Continuation Car", wie der Nachbau offiziell genannt wird, Verfolger mit Rauch behindern, seine Kennzeichen elektrisch rotieren lassen und den Vordermann mit den Attrappen ausfahrbarer Maschinengewehre erschrecken.

Innen bekommt der fabrikneue Oldtimer einen imitierten Radarbildschirm, ein altmodisches Autotelefon und eine zusätzliche Schalterkonsole zwischen den Sitzen. Sogar der Knopf für den Schleudersitz wurde im Schaltknauf integriert - selbst wenn man sich in diesem Auto nicht ganz so einfach seines Beifahrers entledigen können wird. Ein Dachteil allerdings wäre auf Wunsch herausnehmbar.

Wie teuer wird die neue Filmlegende?

Gebaut wird das Auto dem Unternehmen zufolge 25 Mal, und für jedes Exemplar veranschlagen die Briten rund 4500 Stunden Arbeitszeit. Als Stückpreis gibt Aston Martin 2,75 Millionen britische Pfund (etwa 3,05 Millionen Euro) an - zuzüglich Steuern. Damit ist der Nachbau aber günstiger als eines der Original-Filmautos, das 2019 versteigert wurde - und dabei einen Preis von fast sechs Millionen Euro erzielte.

© dpa-infocom, dpa:200706-99-694696/3

dpa