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Vierte Generation: Neuer Hyundai Tucson startet im Dezember

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14:57 25.11.2020
Neues Design: In mittlerweile vierter Generation fährt Hyundai den Tucson vor.
Neues Design: In mittlerweile vierter Generation fährt Hyundai den Tucson vor. Quelle: Hyundai/dpa-tmn
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Offenbach

Hyundai bereitet den Start des neuen Tucson vor. Die vierte Generation des kompakten Geländewagens kommt zum Jahresende 2020 in den Handel und soll mindestens 26 124 Euro kosten, teilte der Hersteller mit.

Bei der Neuauflage setzt Hyundai auf elektrifizierte Verbrenner und vor allem auf ein neues Design. Außen ist dabei das Tagfahrlicht so im Kühlergrill integriert, dass die Front großflächig strahlt.

Renoviertes Armaturenbrett

Innen bricht Hyundai mit der typischen Architektur des Armaturenbretts, klemmt ein vergleichsweise kleines Tablet hinter das Lenkrad und verzichtet auf die übliche Hutze, die sonst bisweilen den Blick nach draußen behindert.

Mehr Platz bieten soll der Tucson aufgrund der neuen Plattform auch: Obwohl mit 4,50 Metern nur zwei Zentimeter länger als bisher, wächst die Beinfreiheit im Fond laut Hersteller um drei Zentimeter, der Kofferraum legt je nach Konfiguration um bis zu 107 Liter zu. So fasst er nun im besten Fall 620 bis 1799 Liter.

Für den Antrieb über die Vorderachse oder alle vier Räder stehen vorerst zwei 1,6-Liter-Turbos zur Wahl. Mit Ausnahme der Basisversionen sind sie immer als Mild-Hybrid mit 48-Volt-System ausgelegt. Als Benziner leistet der Vierzylinder 110 KW/150 PS oder 132 kW/180 PS und als Diesel 85 kW/115 PS oder 100 kW/136 PS. Außerdem gibt es einen Hybrid mit 169 kW/230 PS Systemleistung.

Plug-in mit 60 Kilometer E-Reichweite folgt 2021

Wem die wenigen Kilometer elektrischer Reichweite nicht genügen, den bittet Hyundai um Geduld bis zum Frühjahr 2021. Dann kommt der Tucson auch als 195 kW/265 PS starker Plug-in mit dann 13,4 statt 1,5 kWh Batteriekapazität und einem emissionsfreien Aktionsradius von 60 Kilometern. Wie schnell der neue Tucson fährt und was er verbraucht, hat Hyundai noch nicht für alle Versionen ermittelt.

Während bei den Antrieben die Elektrifizierung im Vordergrund stand, setzt Hyundai bei den Assistenten auf mehr Elektronik: So führt die Navigation den Fahrer nun auf der sogenannten letzten Meile über das Smartphone auch als Fußgänger zum Ziel. Der Autobahnassistent hält Abstand und Spur, und die Bilder der Rückfahrkamera in den digitalen Instrumenten bringen beim Blinken Leben in den Toten Winkel.

© dpa-infocom, dpa:201125-99-460038/2

dpa