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Bei Regen runter vom Gas und Abblendlicht an

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15:31 17.08.2020
Jetzt bloß Abstand halten: Eine nasse Fahrbahn kann den Bremsweg deutlich verlängern. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn
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Erfurt/ Berlin

Tempo runter und reichlich Abstand halten, so lautet die erste Regel bei nasser Fahrbahn. Denn der Bremsweg ist dann teils doppelt so lang wie sonst, warnt der Tüv Thüringen.

Bei sehr starkem Regen sollte das Abblendlicht eingeschalftet werden, das eigentlich für Dämmerung und Dunkelheit gedacht ist. Denn wer mit Tagfahrlicht in der Lichtautomatikstellung unterwegs ist, fährt sonst eventuell ohne zugeschaltete Schlusslichter - und ist dadurch selbst schlecht zu sehen.

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Schwimmt das Auto beim Aquaplaning auf, nützen Lenkbewegungen und Bremsversuche nichts. Im Gegenteil: Bekommt das Fahrzeug wieder Bodenhaftung, gerät es mit eingeschlagenen oder stehenden Rädern ins Schleudern. Stattdessen wird das Lenkrad am besten in Geradeausstellung gehalten und die Kupplung durchgetreten.

Bei starken Windböen sind Wohnmobile und Gespanne mit Caravan sowie Fahrzeuge mit Dachaufbauten besonders gefährdet, warnt der Auto Club Europa (ACE). Vorsicht ist besonders geboten auf Brücken und bei der Ausfahrt aus einem Tunnel. Auch hier gilt: Runter vom Gas und das Lenkrad mit beiden Händen festhalten. Bei sehr extremen Wetterbedingungen sollten Autofahrer besser einen Parkplatz ansteuern.

© dpa-infocom, dpa:200817-99-199755/2

dpa