Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wesendorf Paintball-Sommerfest im Hammersteinpark
Gifhorn Wesendorf Paintball-Sommerfest im Hammersteinpark
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:29 28.07.2019
Paintball: Im Hammersteinpark fand erstmal ein Sommerfest mit 250 Teilnehmern statt. Quelle: Joelle Hillebrecht
Wesendorf

Die Spieler aus ganz Deutschland reisten bereits am Freitag an, um am Samstagvormittag auf dem Spielfeld stehen zu können. Ob Anfänger oder Profispieler: Mehr als 250 Spieler fanden sich zusammen, um in Teams eingeteilt gegeneinander anzutreten. Aus Wesendorf war beispielsweise die Pain-Factory (Schmerzfabrik) dabei. In unterschiedlichen Disziplinen galt es herauszufinden, welches Team den Siegerpokal am Ende mitnehmen konnte.

Prüfung der Markierer

Vorher aber mussten die Spieler ihre Gewehre am Schießstand überprüfen lassen. „Die Markierer dürfen bei uns eine Geschwindigkeit von 225 Fuß pro Sekunde nicht übersteigen“, erklärte der Inhaber des Paintball Adventure Eugen Witt. „Dadurch können wir für ein geringeres Verletzungsrisiko sorgen.“ Waren diese Vorgaben erfüllt, konnten die Spieler sich auf das Spielfeld begeben. Wegen der hohen Teilnehmeranzahl wurden die normalerweise drei Spielfelder zusammen gelegt, sodass ein knapp drei Hektar großes Feld entstand.

Tombola am Abend

Nach Ende der Spiele fanden sich sowohl Gäste als auch Spieler zusammen, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Dazu gab es Spanferkel, Freibier, eine Tombola mit Preisen im Gesamtwert von über 2000 Euro und am Abend auch einen DJ.

Ist Paintball gefährlich und gewaltverherrlichend?

Beim Paintball stehen sich mehrere Spieler gegenüber und es gilt, die anderen Mitstreiter mittels Markieren aus dem Spiel zu bringen. Markiert werden die Spieler durch einen Schuss mit bunten Farbkugeln, die beim Auftreffen meist explodieren und so den Getroffenen farbig markieren. Ist ein Spieler getroffen worden, verlässt er das Feld und ist aus dem Spiel.

Teamfähigkeit gefragt

Um mit seiner Mannschaft den Sieg zu erringen, ist Teamfähigkeit und Taktik gefragt. Für viele ist dieser Sport brutal. Er sei gewaltverherrlichend und es bestehe eine hohe Verletzungsgefahr. Befürworter und aktive Paintball-Spieler sehen dies ganz anders. „Ein Verletzungsrisiko ist durchaus vorhanden“, erklärten am Wochenende mehrere Spieler auf dem Sommerfest der Paintballer in Wesendorf. „Allerdings gibt es auch ebenso hohe Sicherheitsvorschriften.“

Westen und Schutzmasken

Auf allen Paintball-Anlagen gibt es Regeln, die eingehalten werden müssen. So ist das Tragen von Sicherheitswesten und Schutzmasken auf dem Feld Pflicht. Zusätzlich kann gepolsterte Kleidung getragen werden, die zusätzlichen Schutz bietet. „Ein blauer Fleck oder ein Umknicken kann natürlich nie ausgeschlossen werden“, räumt ein langjähriger Spieler ein. „Aber schlimmere Verletzungen habe ich beim Paintball noch nie erlebt.“

Offen für Diskussionen

In einem Punkt sind sich alle Anhänger des Paintball aber einig: Ausprobieren und selbst überzeugen ist das wirksamste Argument. „Wir sind immer offen für Diskussionen“, so Eugen Witt, der die Paintball-Anlage in Wesendorf leitet. „Alle, die noch skeptisch sind, können gerne einmal vorbei kommen und sich ein Spiel anschauen oder sogar selbst mitspielen.“

Neulinge und erfahrene Spieler

Die Paintball-Anlage befindet sich im Hammersteinpark Wesendorf. Sowohl Neulinge als auch erfahrene Spieler können hier freie Spiele am Wochenende absolvieren oder auch unter der Woche nach telefonischer Anmeldung Paintball spielen. Auf www.paintball-adventure.de gibt es nähere Informationen rund um den Sport.

Von Joelle Hillebrecht

Am Samstagvormittag brannte ein Weideschuppen am Ortsrand von Ummern.

27.07.2019

Weitere Leckagen im Bereich der Erdölförderung rund um Schönewörde bestärken die Grünen in ihrer Forderung, Erdölförderung in Wasserschutzgebieten komplett zu beenden. Landtagsabgeordnete Imke Byl fühlt sich darin bestärkt, nachdem das Wirtschaftsministerium ihre Fragen beantwortet hat.

27.07.2019

Nahezu im Stundentakt brannten am Freitag im Landkreis die Stoppelfelder: Müden, Wunderbüttel, Wedelheine und Weyhausen waren betroffen – und auch Wesendorf.

26.07.2019