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Wesendorf Wie man auch bei Regen ein tolles Schulfest hinbekommt
Gifhorn Wesendorf Wie man auch bei Regen ein tolles Schulfest hinbekommt
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16:47 02.10.2019
Andrang: Im Fachbereich Französisch wurden von den Schülern fleißig Crèpes gebacken. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Wesendorf

Trotz des regnerischen Herbstwetters und der damit verbundenen Verlegung aller Aktionen in das Schulgebäude sorgte das Schulfest der Oberschule Wesendorf für eine ausgelassene Stimmung bei den 379 Schülern, 40 Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern.

22 Stationen, viele Ehrengäste und eine Rezertifizierung als Europaschule: An der Oberschule Wesendorf war einiges los.

Die Schulband unter Leitung von Lehrer Thomas Scheifele eröffnete mit einigen Songs das Schulfest in der Aula der Schule. An 22 Stationen gab es viel zu sehen und zu erleben. So gab es unter anderem ein Europa-Puzzle in 3D, ein Bobbycar-Rennen im Flur, im Fachbereich Französisch Quizfragen und außerdem frisch gebackene Crèpes.

Das Golddukaten-Experiment

Chemielehrer Dr. Volker Brenig sorgte im Chemieraum mit einigen Schülern für das Golddukaten-Experiment und bei Lehrerin Nora Fleischer und ihrer Sprachlernklasse Deutsch, der nur Migrationsschüler angehören, gab es Kulinarisches unter anderem aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Die Lehrlinge Kristian Weis, Nico Sprey und Manfred Rommel, die sich im dritten Lehrjahr bei der Firma Butting befinden, präsentierten ihre Ausbildungszweige und brachten den Schülern ihre Lehrzeit näher. Zwischendurch spielte immer wieder die Schulband auf, sodass das Schulfest trotz des regnerischen Wetters ein voller Erfolg wurde.

Einige Ehrengäste

Rektorin Katja Wölfer hatte zuvor einige Ehrengäste besonders begrüßt, so denehemaligen Rektor der damaligen Haupt- und Realschule, Wilhelm Bindig, den ehemaligen Schulamtsdirektor Dr. Hans Pragst, Samtgemeindebürgermeister René Weber, seinen Stellvertreter Marc Bludau, das Wesendorfer Pastorenehepaar Moritz und Nina Junghans und die Dezernentin der Landesschulbehörde aus Braunschweig, Ilona Burgk.

Dank für viel Engagement

Wölfer zeigte sich mit den Vorbereitungen des Schulfestes sehr zufrieden und dankte den Klassenverbänden für die ideenreichen und kreativ gestalteten Stationen, lobte unter anderem Hausmeister Heiko Schölzel für das Streichen der Bänke auf dem Schulhof, die pädagogische Mitarbeiterin Marlies Neuschulz für das vorbildliche Anpflanzen der drei Hochbeete auf dem Schulhof sowie die Lehrkraft Ute Oechsner, die sich um den Schulgarten kümmert und stets für frisches Gemüse und Kräuter sorgt.

Die Rektorin dankte aber auch allen Klassen und Lehrkräften, die sich vehement dafür eingesetzt haben, dass sich die OBS erneut „Europaschule in Niedersachsen“ nennen darf. „Wir haben uns dafür recht ordentlich ins Zeug legen müssen, um die Zertifizierung wieder zu bekommen“, sagte Wölfer. Erstmalig wurde der Schule der Titel 2002 zuerkannt und danach alle fünf Jahre bis in die heutige Zeit wiederholt, betonte Wölfer, was mit den guten Verbindungen zum Partnerschaftskreis der Samtgemeinde Wesendorf sowie auch mit weiteren Kooperationspartnern wie der Firma Butting, der Aktion Fischotterschutz, der Jugendpflege, der Lernwerkstatt Melanie Evers oder der Evangelischen Kirchengemeinde Wesendorf zusammen hängt.

Aktuelle Themen

Weber fragte die Schüler nach aktuellen Themen der Europäischen Union und betonte, dass die EU nach dem Zweiten Weltkrieg für Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa und damit auch in Deutschland gesorgt hat. Er ermunterte die Schüler, sich mehr mit Europa zu beschäftigen. Und die Dezernentin der Landesschulbehörde rief die Schüler dazu auf, Europa zu erkunden, um das Haus Europa weiter zu bauen. Ilona Burgk überreichte der Rektorin anschließend die Zertifizierungsurkunde der Landesschulbehörde.

Von Hans-Jürgen Ollech

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