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Wesendorf Risse und Absenkungen: Hohe Kosten für Sanierung der „G 10“
Gifhorn Wesendorf Risse und Absenkungen: Hohe Kosten für Sanierung der „G 10“
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13:29 12.11.2019
Sorgenkind der Politik: Die Fahrbahnschäden auf der Gemeindeverbindungsstraße 10 beschäftigten erneut den Fachausschuss. Quelle: Nina Feith (Archiv)
Wesendorf

Die Fahrbahndecke ist absolut marode – es muss etwas geschehen: Der Fachausschuss für Bau, Planung und Umweltfragen der Samtgemeinde Wesendorf hatte jetzt das Thema Gemeindeverbindungsstraße 10 (G 10) im Weißen Moor auf der Tagesordnung.

Planungsbüro im Boot

Samtgemeinde-Bürgermeister René Weber informierte über die eingeleitete Kostenschätzung eines Planungsbüros – das Ergebnis liege jedoch noch nicht vor. Bauamtsleiter Ingold Blume nahm kein Blatt vor den Mund und ging auf den katastrophalen Zustand der Straße ein. Auf einer Fläche von 200 Quadratmetern gebe es tiefe Querrinnen und zu den Seiten hin abschüssige Absenkungen und Risse. Auch in der Mitte sei ein langen Längsriss festgestellt worden, der bei frostigen Temperaturen zu weiteren, erheblichen Schäden führen werde, steht für den Experten fest.

Tempo-Drosselung

Die Geschwindigkeit sei an dieser Stelle bereits von 60 auf 30 km/h herabgesetzt worden. Dieses Tempolimit würden Nutzer der G 10 jedoch kaum beachten. Dieses Verhalten sei inzwischen mehrfach festgestellt worden, so der Bauamtschef.

Kontroverse Diskussion

Die G10 an den Landkreis abgeben, Reparaturen einleiten, Komplettsanierung, Schließung oder sogar eine Klage gegen den Landkreis: Im Ausschuss wurden verschiedene Möglichkeiten über die G10-Zukunft kontrovers diskutiert. Bei einer Schließung stünden den jetzigen Nutzern – viele Autofahrer befahren die G10 täglich im VW-Berufsverkehr – jedoch längere Umwege bevor. Auch eine höhere Co2-Belastung sei bei einer Sperrung die Folge.

Viel Verkehr

„Die G10 liegt in der Gemarkung Wahrenholz und eine Sanierung kann weder durch die Gemeinde noch durch die Samtgemeinde gewuppt werden“, sagte Ausschussmitglied Ernst Pape. Er machte noch einmal deutlich, dass die G10 eigentlich eine Kreisstraße sei – für eine Erneuerung müsse darum auch der Landkreis geradestehen. Ein sehr hohes Verkehrsaufkommen sei nachgewiesen worden.

Hohe Sanierungskosten

Der Bauamtsleiter bezifferte die Reparaturkosten pro Quadratmeter auf mindestens 800 bis 1000 Euro. Schließlich war sich die Politik einig: Die Problematik der G10 müsse noch einmal im Ausschuss thematisiert werden soll – wenn das Ergebnis des Planungsbüros vorliegt. Einstimmig wurden im Anschluss Aufwendungen und Investitionen für die Allgemeine Liegenschaftsverwaltung, den Brandschutz sowie für das Friedhof- und Bestattungswesen/Kriegsgräber beschlossen. Sie sollen als Empfehlung in die Haushaltsplanungen 2020.

Von Hans-Jürgen Ollech

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