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Wesendorf Wahrenholz will gegen Windkraft klagen
Gifhorn Wesendorf Wahrenholz will gegen Windkraft klagen
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00:20 13.05.2019
Wahrenholz will klagen: Der Rat lehnt eine Ausweisung eines Vorranggebiets für Windkraft nördlich der L 286 ab. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Wahrenholz

Schon mehrfach habe die Gemeinde Stellungnahmen dazu beim Regionalverband Braunschweig eingereicht, die bisher nicht akzeptiert und immer wieder abgelehnt wurden, sagte Bürgermeister Herbert Pieper (CDU). Die Gemeinde sei nun fest entschlossen, ein Klageverfahren einzuleiten, um den Bau der Windenergieanlagen vor allem nördlich der L 286 zu verhindern.

Windräder schränken die Entwicklung der Gemeinde ein

Rat und Verwaltung sehen sich in ihrer Baulandentwicklung in Richtung Westen eingeschränkt, sollten die beiden Windräder nördlich der L 286 gebaut werden. Denn schon jetzt reicht der 1000-Meter-Abstand der geplanten Anlagen bis an die äußere Peripherie des Ortsrandes, zahlreiche Grundstücke wären durch Lautstärke und Schattenschlag beeinträchtigt.

Windräder: Im Prinzip dafür, nur nicht hier

Ernst Pape (UfW) sagte, dass er den Bau der Windräder befürworte, da man aus Klimaschutzgründen auf erneuerbare Energien setze. Er sehe überhaupt keinen Grund zu einer Klage, sondern würde sich mehr und mehr auf Freiflächen innerorts konzentrieren, um durch Lückenbebauung Wohnraum zu schaffen. Bärbel Schulze (UfW) hingegen möchte die Freiflächen im Ort erhalten, da sie den dörflichen Charakter des Ortes besonders deutlich betonen. Ernst Storm (CDU) unterstützte Schulze und machte auf die zukünftige Dorfentwicklung aufmerksam, die man durch den Bau der beiden Anlagen völlig verbauen würde. Jakob Drees (Grüne) sagte, dass er grundsätzlich keine Windräder mehr in Wahrenholz haben wolle, da sie auch südlich der L 286 die Natur erheblich beeinträchtigten. Hier niste der Schwarzstorch, durchziehende Kraniche und andere Vögel machten Station dort.

Wahrenholz macht gemeinsame Sache mit Meinersen

Pieper ergänzte, dass er bereits mit Samtgemeinde und Gemeinde Meinersen Verbindung aufgenommen habe, da eine Klage wegen Planungen bei Seershausen ins Haus stehe, um eventuell gemeinsam vor das Verwaltungsgericht zu ziehen und den Bau der Windräder an diesen Stellen abzuwenden. Schlussendlich stimmte der Rat bei einer Gegenstimme zu, ein Klageverfahren einzuleiten.

Von Hans-Jürgen Ollech

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