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Wesendorf Der Bebauungsplan Am Weißenberge ändert sich
Gifhorn Wesendorf Der Bebauungsplan Am Weißenberge ändert sich
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16:15 17.12.2019
B-Planänderung: Nördlich der Ziegelstraße soll es in Weißenberge neue Regelungen geben. Quelle: Marion Schuckart
Wahrenholz

Wie geht es weiter mit dem früheren Wochenendhausgebiet Am Weißenberge? Die Gemeinde Wahrenholz ist gerade dabei, den Bebauungsplan so zu ändern, dass er den aktuellen Bedürfnissen von Bauwilligen entspricht. Ein Teil des Gemeinderats würde die Planungskosten von 9000 Euro gerne auf die ungefähr 60 Grundstückseigentümer umlegen.

Warum der Plan geändert wird

Mittlerweile ist das Areal als allgemeines Wohngebietim Bebauungsplan eingetragen, um auch Dauerwohnen zu ermöglichen. Knackpunkt ist allerdings, dass laut bisherigem Bebauungsplan nur 23 Prozent der Grundfläche des Hauses für Nebenanlagen versiegelt werden dürfen, also für Garagen, Stellplätze und Zuwegung. „Als das noch Wochenendgebiet war, haben die Leute ihren Wagen einfach auf den Rasen gestellt, aber beim Dauerwohnen sind andere Zufahrten erforderlich“, erklärte Bürgermeister Herbert Pieper den Anlass für die Planänderung. Deshalb sollen aus den 23 dann 60 Prozent werden. Zusätzlich ist vorgesehen, weitere 20 Quadratmeter Flächenversiegelung für den Bau einer Terrasse zuzulassen, und bei den Dächern mit einer Dachneigung von 20 bis 30 Grad soll ein Kniestock bis zu 1,50 Meter Höhe erlaubt sein.

„Bei anderen Bebauungsplanänderungen müssen die Antragsteller die Kosten auch selber tragen“, erklärte Andreas Manthey (UfW) seinen Vorschlag, die Kosten umzulegen. Der Fall hier sei anders, erklärte Pieper: „Die Änderung betrifft nur neue Bauten. Alles andere hat Bestandsschutz.“ Die Mehrheit des Rates stimmte der B-Planänderung auf Kosten der Gemeinde zu.

Neue Fläche gesucht

Der Eigentümer der Fläche, auf dem die Gemeinde den Parkplatz am Heiligen Hain angelegt hat, hat die Pacht gekündigt. Nun sucht die Gemeinde eine Alternative, „denn allein aus touristischen Gründen brauchen wir dort einen Parkplatz“, betonte Pieper. Auch wenn der Parkplatz nur mit Schotter befestigt wird, fürchtet er erhebliche Kosten. Deshalb will die Gemeinde auf Förderung aus dem Leader-Programm mit bis zu 125 000 Euro beantragen.

Vor allem wegen der um 800 000 Euro steigenden Samtgemeindeumlage – „davon zahlt die Gemeinde Wahrenholz 204 000 Euro“, so Pieper – muss die Gemeinde die Grundsteuern von 360 auf 400 Punkte anheben. „Damit liegen wir im Vergleich immer noch einigermaßen gut, und es ist seit 2004 die erste Anhebung“, betonte der Bürgermeister.

Mehr Bewerber als Baugrundstücke

Voraussichtlich im Herbst 2020 will die Gemeinde mit der Vermarktung der Baugrundstücke im Syke IIIbeginnen, „und wir haben schon mehr Bewerber als Bauplätze“, so Pieper. Die Traufhöhe wird auf 4,50 Meter festgelegt, die Firsthöhe auf 9 Meter, Steingärten sind nicht erlaubt. „Und es entsteht ein Doppelhaus mit bis zu vier Wohneinheiten für junges Wohnen.“

Die Erweiterung des Gewerbegebiets am Bahnhofsoll nun zügig erschlossen werden, Pieper hofft auf einen Start im März. Die geplante Sanierung des Schützenhauses ist jetzt so terminiert, „dass wir während des Schützenfestes keine Baustelle dort haben“, kündigte Pieper an. Danach wird es allerdings sportlich, denn wegen der Fördermittel sind Fristen einzuhalten: „Bis 30. Oktober muss alles abgerechnet sein.“ Er sei aber zuversichtlich, dass das machbar sei. Der Umbau der Alten Schmiedezu einer Versammlungsstätte mit Bürgerhaus ist ebenfalls an Fristen gebunden – den Termin 30. Juni konnte die Gemeinde schon abwenden, es gibt eine Verlängerung bis 30. Oktober 2021. Das Problem: „Wir haben bislang nur eine mündliche Baugenehmigung“, sagte Pieper.

Von Christina Rudert

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