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Wesendorf Eine Kirchenbank geht auf Reisen
Gifhorn Wesendorf Eine Kirchenbank geht auf Reisen
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16:11 16.11.2019
Kirchenbank auf Reisen: Pastor Lars-Uwe Kremer (v.l.), Anna Knäb und Andrea Mischnik vom Kirchenvorstand ziehen eine positive Bilanz der Aktion. Quelle: Edgar Huwe
Wahrenholz

Eine Kirchenbank war in der Gemeinde unterwegs, jetzt ist sie wieder in der Kirche. Alles fing mit einer ausgefallenen Idee im Juni an. Als Beitrag zur Qualitätsentwicklung machte sich der Kirchenvorstand mit Pastor Lars-Uwe Kremer Gedanken zu der außergewöhnlichen Aktion: „Wenn die Menschen nicht zu uns in unsere Kirche kommen, dann muss die Kirche vielleicht mal zu den Menschen kommen.“

„Was glaubst Du?“

Gesagt, getan. Mit einer aus der Empore der Kirche geliehenen Kirchenbank auf einem besonderen Schubkarren verladen, wurden fortan einmal im Monat verschiedene Punkte in der Kirchengemeinde Wahrenholz/Betzhorn besucht. „Wir haben bewusst eine unserer ältesten Bänke ausgewählt, die war eindeutig als Kirchenbank zu erkennen“, so Kremer. Darauf wurde ein Schild mit der Aufschrift „Was glaubst du?“ angebracht.

Menschen brachten Themen mit

„Wir drängten uns nicht auf, sondern ließen uns auf Themen ein, die Menschen mitbrachten.“ Beim ersten Termin in Juni wählte man einen Platz zwischen Edeka Ankermann und Café Hüüs Hoff. „Bald standen Leute bei uns und wir kamen schnell ins Gespräch, nicht nur über kirchliche Dinge, sondern auch Alltägliches“, erinnert sich Kremer.

„Manchmal richtig gemütlich“

„Die Leute brachten uns spontan Kaffee und Kekse die wir zusammen auf der Bank zu uns nahmen – es war manchmal richtig gemütlich“, sagen Anne Knäb und Andrea Mischnik vom Kirchenvorstand und betonen, dass man nicht erwartet habe, dass durch die Aktion wieder mehr Leute in die Kirche kommen: „Es ging uns nur darum, mit den Leuten in Kontakt zu kommen." Weitere Termine gab es am Wahrenholzer Raiffeisenmarkt und vor der Post. „Da sind die meisten als Kunden schnell rein, haben etwas erledigt und waren wieder weg. Aber einige blieben bei uns sitzen.“ Ein Freitagnachmittag vor dem Schreibwarenladen war nicht so erfolgreich.

Zwischenlager im Gemeindehaus

„Aber auch in Betzhorn wurden wir positiv bestätigt. Immer wieder wurde darüber geredet.“ Passanten, die vorher der Meinung waren, eigentlich wenig Zeit zu haben, seien am längsten geblieben, um zu plaudern. „Wenn ich als Pastor dabei war, dann war es interessant für mich, außerhalb meines gewöhnlichen Umfelds zu sein“, so Kremer. Zwischen den Aktionstagen lagerte man die Bank im Gemeindehaus.

Jetzt ist Winterpause

Jetzt geht die Kirchenbank-Aktion erstmal in die Winterpause: „Das heißt aber nicht, dass sie beendet ist. Sollte uns nicht noch etwas ganz besseres einfallen dann werden wir im nächsten Jahr weiter machen“, kündigt Kremer an. Die Bank wurde jetzt erstmal wieder in die Wahrenholzer Kirche gebracht – und kann dort beim Gottesdienst bestaunt und natürlich auch benutzt werden.

Von Edgar Huwe

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