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Wesendorf Land übernimmt Baukosten für den Radweg
Gifhorn Wesendorf Land übernimmt Baukosten für den Radweg
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15:01 24.09.2019
Der Radweg von Ummern zur B 4 rückt näher: Das Land übernimmt die Baukosten. Quelle: Thorsten Behrens Archiv
Ummern

„Was lange währt, wird endlich gut“, stellte Marc Bludau, Erster Samtgemeinderat und allgemeiner Verwaltungsvertreter, bei der Sitzung des Bauausschusses in Ummern fest: Das Land hat sich nun bereit erklärt, die Baukosten für den Radweg von Ummern zur B 4 in kompletter Höhe zu übernehmen – ursprünglich sollte die Gemeinde die Hälfte tragen. Die Gespräche zwischen Vertretern der Gemeinde Ummern und der Verwaltung sowie der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hätten, so Bludau, damit zum gewünschten Ergebnis geführt.

Die Gemeinde spart

Das bedeutet eine erhebliche Kostensenkung für die Gemeinde Ummern, betonte Bludau – aktuelle Schätzungen liegen bei rund 700 000 Euro Baukosten, wenn mit dem Bau der knapp 2,5 Kilometer langen Strecke zeitnah begonnen würde. Dazu kommt der Flächenerwerb.

Die Planungskosten in Höhe von rund 65 000 Euro übernimmt die Gemeinde, die nun diese Summe als außerplanmäßige Ausgabe in den Nachtragshaushalt 2019 einstellen muss. Bludau setzt nun weiter auf Tempo, da die Gemeinde die Planung schnell vorantreiben und noch in 2019 abschließen müsse, damit der Ausbau 2020 beginnen könne.

Planungsbüro beauftragen

Tobias Heilmann SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss, begrüßte die Entscheidung des Landes und zeigte sich erfreut darüber, dass es nunnach Jahrzehnte langen Diskussionenendlich zu dem Ausbau kommt. Der Ausschuss beschloss daher einstimmig als Empfehlung an den Rat, die Planungen für den Ausbau in die Wege zu leiten und den Auftrag an ein Planungsbüro zu erteilen.

Barrierefreie Bushaltestellen

Am Dorfplatz; Der Bauausschuss der Gemeinde Ummern begutachtete den Ausbau der neu angelegten Bushaltestellen. Quelle: Hans-Jürgen Ollech

Vor der Sitzung hatten die Ausschussmitglieder zunächst die sieben neu ausgebauten Bushaltestellen am Dorfplatz, in Pollhöfen sowie im Gifhorner Weg und an der Dorfstraße vor der Volksbank in Ummern besichtigt. Die Bushaltestellen wurden mit dem Kassler Bord, den geriffelten weißen Flächen für Sehbehinderte sowie mit neuen Wartehäuschen einschließlich Beleuchtung ausgebaut. Einige Restarbeiten sind noch vor der Bauabnahme zu erledigen, bevor die Bauarbeiten endgültig abgeschlossen werden können.

„Alles hat gut geklappt und ist bisher zur Zufriedenheit verlaufen“, sagte Bludau bei der Besichtigung der Bushaltestellen. Rund 350 000 Euro sind für den Ausbau der Bushaltestellen eingeplant, eine Endabrechnung liege jedoch noch nicht vor, betonte Bludau.

Großes Interesse am Glasfaserausbau

Bei der Fortsetzung der Sitzung im Gemeindezentrum berichtete Bürgermeisterin Mirijam Müller, dass der Glasfaserausbau von den Bürgern in Ummern und Pollhöfen gut angenommen und die 40 Prozent-Marke weit überschritten wurde. 56 Prozent der Interessenten haben einen Vertrag mit dem Betreiber Giffinet abgeschlossen, betonte die Bürgermeisterin und zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Von Hans-Jürgen Ollech

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