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Wesendorf Gemeinde Wesendorf erwartet Überschuss
Gifhorn Wesendorf Gemeinde Wesendorf erwartet Überschuss
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15:00 16.01.2019
Baugebiet Demoorweg Ost: Die Vermarktung der Grundstücke soll in diesem Jahr 980.000 Euro in die Wesendorfer Gemeindekasse spülen. Quelle: Ron Niebuhr (Archiv)
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Wesendorf

Die Gemeinde Wesendorf steht finanziell gut da. Und auch der Haushalt für das Jahr 2019 weist einen Überschuss aus – und wurde am Dienstag vom Finanzausschuss dem Gemeinderat zum Beschluss von der Mehrheit empfohlen.

Plus von 1,6 Millionen Euro erwartet

Rund 5,3 Millionen Euro liquide Mittel hat die Gemeinde derzeit. Und die könnten weiter ansteigen, denn der geplante Ergebnishaushalt 2019 schließt mit einem Plus von 464.300 Euro, der Finanzhaushalt 2019 bringt es auf ein Plus von 1,6 Millionen Euro. „Die Finanzkraft der Gemeinde ist gestiegen, und das hohe Plus ergibt sich aus den geplanten Verkäufen von Baugrundstücken“, erklärte Bürgermeister Holger Schulz (SPD).

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So liegen beispielsweise die Einnahmen durch Gewerbesteuer bei 800.000 Euro, durch Einkommensteueranteile bei 2,1 Million Euro und durch Umsatzsteueranteile bei 137.000 Euro. Der Verkauf von Grundstücken im Baugebiet Demoorweg Ost soll 980.000 Euro bringen.

Gemeinde investiert 936.500 Euro

Aber die Gemeinde gibt auch Geld aus. Beispielsweise für die Kreisumlage mit 1,37 Millionen Euro sowie für die Samtgemeindeumlage mit 1,47 Millionen Euro. Die Investitionen beispielsweise in Spielplätze, Straßen, den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen sowie die Erschließung des Baugebiets Demoor Ost betragen insgesamt 936.500 Euro – allerdings fließen für den Ausbau der Bushaltestellen hohe Beträge zurück in die Gemeindekasse durch Fördermittel, ebenso für die Erschließung des Baugebiets durch Anliegerbeiträge.

Personal wird aufgestockt

Mit fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen nahm der Ausschuss den Haushaltsplan an, den Investitionsplan einstimmig. Fünf Ja- und zwei Nein-Stimmen gab es für den Stellenplan 2019 – der soll um eine halbe Stelle anwachsen auf dann 5,75. Schulz auf Nachfrage von Friedrich Prilop (CDU): „Die Aufstockung wird notwendig wegen der zahlreichen Aufgaben der Gemeinde sowie in Hinblick auf eine anstehende Elternzeit.“

Von Thorsten Behrens