Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wesendorf Tote Hirschkuh: War sie Beute von Wölfen?
Gifhorn Wesendorf Tote Hirschkuh: War sie Beute von Wölfen?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:14 31.10.2019
Bei Ummern wurde eine Hirschkuh gerissen und beinahe komplett aufgefressen: War ein Wolfsrudel am Werk? Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Ummern

In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch wurde hinter den Hofweiden südwestlich von Ummern in der Gemarkung „In den Lennecken“ eine ausgewachsene Hirschkuh tödlich verletzt und beinahe komplett aufgefressen – eventuell von Wölfen.

Grausige Entdeckung

Gefunden wurde das Tier vom Landwirt Friedhelm Olfermann mitten in einem von Gründung angesäten Acker etwa 200 Meter von der Biogasanlage entfernt, als er am Mittwochmorgen mit seinem Trecker dort entlang kam und auf dem Grünlandacker einen größeren Schwarm von Raben und Krähen vorfand, die sich um den Kadaver versammelt hatten. Als er nachsah, fand er das restlos zerrissene Tier dort liegen.

Olfermann informierte den Jagdpächter Jürgen Laue sen., der sich der Sache annahm und nach der Besichtigung des Ortes den zuständigen Wolfsberater Joachim Remitz informierte, da der Verdacht sehr nahe liegt, dass es sich bei der Tötung der Hirschkuh um einen Wolfsriss handelt. Die Spuren des Tötungskampfes dehnen sich auf einen Kreis von etwa zehn bis 15 Meter aus.

Das sind die Hinweise

Laue geht davon aus, dass es sich hierbei um ein Wolfsrudel handelt, das scheinbar schon länger in dem Raumsüdlich von Ummernsesshaft geworden ist. Bereits im Mai hatte Laue festgestellt, dass sich ein Wolfs-Pärchen in dem südlich gelegenen Waldstück aufhielt – es sei von der Wildkamera erfasst und festgehalten worden. Deshalb liegt der Verdacht nahe, dass es sich mittlerweile um ein Rudel handelt, welches um Ummern herum nach Beute jagt.

Dafür spreche eine weitere Beobachtung, wie Laue sen. berichtet: Das Wild, sowohl die vielen Rothirsche in dem Gebiet sowie auch Reh- und Schwarzwild, sei in letzter Zeit sehr unruhig gewesen. Deshalb ist auch von Spaziergängern höchste Aufmerksamkeit in der Feldmark südlich von Ummern geboten, betont der Landwirt und Jäger. Ob noch eine DNA-Analyse des Kadavers vorgenommen wird, konnte Laue sen. bislang noch nicht sagen.

Von Hans-Jürgen Ollech

Oh je, da steckt der arme Dirigent Herbert Karavan aber ganz schön in der Patsche. Er wird mit seinem berühmten Namensvetter verwechselt und soll nun Beethovens 9. Symphonie aufführen. Hilfe kommt dem Theater Nimmerland in der Grundschule Wahrenholz von unerwarteter Seite.

31.10.2019

Die Veranstaltung hat eine lange Tradition: Bereits zum 35. Mail fand das Kreisdamentreffen des Kreisschützenverbandes Isenhagen-Wittingen statt – dieses Mal in Steimke.

29.10.2019

Reiseberichte würdigen die Kulturen anderer Völker. Die A.E.Johann-Gesellschaft würdigt Autoren von Reiseberichten: Neun von ihnen zeichnete sie jetzt mit ihrem bundesweit ausgeschriebenen Preis aus.

29.10.2019