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Wesendorf Diese Frau bemalt die Königsscheiben
Gifhorn Wesendorf Diese Frau bemalt die Königsscheiben
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00:21 16.06.2019
Scheibenmalerin: Kerstin Schmolke mit den von ihr gestalteten Königsscheiben. Quelle: privat
Betzhorn

Sie selbst hat noch keine Schützenscheibe abbekommen und an ihr Haus nageln können. Aber gemalt hat Kerstin Schmolke schon viele. Die Betzhornerin gestaltet die Königsscheiben für die Wahrenholzer Schützengesellschaft.

„Ich bin gefragt worden, ob ich die Gestaltung der Scheiben von Hans-Günther Bangemann übernehmen wolle. Mein Vorgänger hat nach etlichen Jahren aufgehört, und die Schützen wussten, dass ich gerne mit Farbe arbeite“, erzählt sie. Das war 2015. Also begann sie, die Scheiben für das Schützenfest 2016 zu gestalten.

Zehn bis zwölf Stunden Arbeit pro Scheibe

„Grundieren, schleifen, malen: Bis so eine Scheibe fertig ist, können schon mal zehn bis zwölf Stunden vergehen“, sagt sie. Vor allem bei den großen Scheiben. Und das, obwohl bei einigen Scheiben – den acht Königsscheiben – die Motive weitgehend vorgegeben sind, beispielsweise für den Jungschützenkönig, die Damenkönigin oder den Hauptkönig. Bei den Ehrenscheiben müssen auch die Schriftzüge gestaltet werden.

Das Atelier ist im eigenen Haus

Gearbeitet wird in einem Atelier im eigenen Haus, die Scheiben sind traditionell aus Holz. Und die Arbeit macht ihr Spaß: „Das war immer schon meins“, sagt sie mit Blick auf die Malerei. Dazu gehört dann auch schon mal ein Arbeitseinsatz, um das Häuschen zu bemalen, in dem an der Grundschule das Pausenspielzeug aufbewahrt wird.

Seit 2013 gehört Kerstin Schmolke selbst der Damenkompanie der Schützen an. Und die Sache mit der eigenen Scheibe? „Ich sage mal, es wäre denkbar, dass da mal eine kommt“, sagt sie. Denn immerhin stehst das nächste Schützenfest in Wahrenholz ja direkt vor der Tür.

Von Thorsten Behrens

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