Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Wesendorf Pläne für neuen Kreisverkehr werden konkreter
Gifhorn Wesendorf Pläne für neuen Kreisverkehr werden konkreter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 05.11.2019
„Vor den Fuhren“: Der Bauausschuss der Gemeinde Wesendorf hat sich mit den Plänen für das Wohngebiet (rosa), das Mischgebiet (blassgelb), das Gewerbegebiet (grau) und den kreisel mit Anbindungen (gelb) befasst. Quelle: Gemeinde Wesendorf
Wesendorf

Die Pläne für einen Kreisverkehr am Wesendorfer Ortseingang im Bereich der Hammersteinpark-Zufahrt werden immer konkreter. Die Gemeinde hofft, das Projekt 2020 umsetzen zu können. Bürgermeister Holger Schulz stellte während der jüngsten Bauausschusssitzung den derzeitigen Stand der Planungen für das Gebiet „Vor den Fuhren“ vor.

„Wir wollen dem Bereich Ortsdurchfahrtscharakter verleihen“, so Schulz. Allerdings rücke der geplante Kreisel nun entgegen ersten Planungen weiter nach Norden auf den Ortseingang zu, und auch das neue Wohngebiet falle kleiner aus. Der Grund dafür ist ein kleiner Wald auf der südlichen Seite der Kreisstraße 7, der erhalten bleiben muss. „Das Wohngebiet, das an den Magnolienweg anschließt, wird daher nur noch sechs bis acht Grundstücke bekommen“, so Schulz.

Stromladestationen und Lkw-Stellflächen

Bestandteil des Projektes ist aber nicht nur das Wohngebiet. Auf der gegenüberliegenden Seite soll direkt an der K 7 ein Mischgebiet für Wohnen und Gewerbe entstehen, dahinter ein reines Gewerbegebiet. Wie das letztlich aussehen soll, ließ Schulz offen, denn dafür müsse es noch detaillierte Planungen geben. Denkbar wäre aber, in das Gewerbegebiet Stromladestationen für E-Autos zu integrieren – sowie Stellflächen für „zwei oder drei“ große Lkw, um deren Fahrer dazu zu bringen, ihre Fahrzeuge nicht mehr mitten im Ort abzustellen.

Der neue Kreisel soll wegen des Schwerlastverkehrs den gleichen Durchmesser erhalten wie der Kreisel in der Wesendorfer Ortsmitte. Über ihn sollen das Misch- sowie das Gewerbegebiet direkt erschlossen werden – aber auch das Wohngebiet Demoorweg. „Die Verlängerung des Kreisels schließt an den Magnolienweg an. Aber die Häuslebauer wussten von Anfang an über die Pläne Bescheid“, so Schulz. Die derzeitige Zufahrt zum Hammersteinpark bleibt übrigens bestehen, und auf der östlichen Seite der K 7 entsteht im Kreiselbereich ein Fußweg.

Umsetzung schon 2020?

Die Realisierung des Projekts dürfte laut Schulz „sportlich“ werden. Denn 2020 will der Landkreis die am Ortseingang bestehende Bushaltestelle barrierefrei ausbauen. Da würde sich die Gemeinde gerne anschließen, um alles in einem Bauabschnitt zu bewältigen – nicht zuletzt, weil die K 7 voll gesperrt werden muss. Schulz rechnet mit einer Bauzeit von zwei Monaten mindestens. Doch bis zum ersten Spatenstich ist es noch etwas hin. Denn derzeit fehlt noch das artenschutzrechtliche Gutachten, und die Planungen müssen außerdem noch öffentlich ausgelegt werden. Zudem gibt es noch keine Kostenschätzung. „Die werden erst ermittelt, wenn die Planungen stehen“, so Schulz. Doch die Gemeinde könne ein solches Projekt bei rund 6,4 Millionen Euro liquider Mittel auf jeden Fall stemmen.

Wesendorf bekommt einen dritten Kreisel

In der Ortsmitte gibt es einen, und am Ortsausgang Richtung Hankensbüttel. Jetzt soll Wesendorf einen dritten Kreisel an der Kreisstraße 7 bekommen – an der Ortseinfahrt von der Bundesstraße 4 aus kommend.

* 24. März 2019: Gemeinde plant dritten Kreisel an K 7

* 6. Februar 2015: Politik will Tempo 70 am Ortseingang

* 19. September 2013: Eine Verkehrs-Vision für Wesendorf

Von Thorsten Behrens

Fünf Schuss KK (Kleinkaliber) und ein Teilerschuss: So ermittelte Wesendorfs Schützengesellschaft ihre Herbstmeister. Der Sieg war knapp.

04.11.2019

Im Nordkreis treiben vermutlich wieder Betrüger mit einer alten Masche ihr Unwesen. Per Twitter warnt die Polizei nun vor unechten Kollegen.

04.11.2019

Aus vier Orten kamen die Teilnehmer des Freundschaftsschießen in Ummern. Für viele Kyffhäuser gab es Pokale.

02.11.2019