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Wesendorf Team Lion siegt: Fahrmanöver beim Quad-Rennen wirbeln Staub auf
Gifhorn Wesendorf Team Lion siegt: Fahrmanöver beim Quad-Rennen wirbeln Staub auf
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13:35 18.09.2019
Quadrennen der besonderen Art: Bei den 4,2 Stunden von Wesendorf waren Fahrer von sieben bis 50 Jahren dabei. Quelle: Edgar Huwe
Wesendorf

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Veranstaltungen in Deutschland rund ums Quad. Neben Treffen von Quadfahrern finden auch Wettbewerbe statt. Im 4,2-Stunden-Rennfieber waren am vergangenen Samstag die zwölf gemeldete Rennteams im Offroadpark. Von nah und fern waren die Teams nach Wesendorf angereist, um ihre Runden zu fahren. Das Team aus Osnabrück hatte die weiteste Anreise. Ein weiteres Team aus Goslar ist schon aus den Vorjahren bekannt und ließ es sich in diesem Jahr auch nicht nehmen, dabei zu sein.

Teams mit einem Quad bis zu 50 Kubikzentimeter sind bei diesem Rennen zur Teilnahme berechtigt. Die Vorgabe für eine Teamanmeldung: Maximal drei Fahrer und zwei Schrauber mit einem Mindestalter von sechs Jahren. Bereits am Freitag waren die Teilnehmer angereist, um zu zwei Trainingseinheiten die Rennstrecke kennen zu lernen. Vor dem eigentlichen Rennen konnten sich die Teams mit zehn Fragen und Geschicklichkeitsaufgaben Zusatzrunden erspielen, die zum gefahrenen Rundenergebnis dazugerechnet wurden.

Die Zuschauer feuerten ihre Favoriten engagiert an beim 4,2-Stunden-Rennen im Offroadpark Südheide in Wesendorf. Und die Fahrer lieferten sich auf ihren Quads ein kräftezehrendes, actionreiches Rennen.

Beim Hauptrennen lieferten sich die Teams spektakuläre Fahrszenen, was das Rennen auch für das Publikum interessant gestaltete. So manche Staubwolke wurde bei den Fahrmanövern aufgewirbelt. In der Boxengasse kamen die Schrauber zum Einsatz. Besucher konnten sich hier Rennmobile aus der Nähe anschauen. Auf der Bahn ausgefallene Fahrzeuge wurden hierher geschleppt und wieder fit für die Weiterfahrt gemacht. Hier wechselten auch die Fahrer – und das möglichst häufig, denn mancher überschätzt die Anstrengung bei diesem Rennen. Geschick, Konzentration und Ausdauer sind angesagt.

Fans feuern Fahrer an

Den kostenlosen Eintritt nutzen viele Zuschauer, die ganz aufmerksam auf den besten Plätzen am Rennbahnrand zuschauten, wie sich die Teams ein rasantes Rennen auf dem ungefähr einen Kilometer langen Rundkurs lieferten. Die Begeisterung war nicht zu überhören. Mit großem Beifall und Zurufen wurden die favorisierten Teams mächtig angefeuert.

Goslarer Team gewinnt

Auf die Sieger und Teilnehmer des Renntages warteten zum Abschluss Pokale und Urkunden. Sieger nach dem langen und anstrengenden Rennen wurde das Team Lion aus Goslar mit 204 gefahrenen Runden und sicherte sich somit den größten Pokal. Platz zwei erfuhr sich Team Buggy Stammtisch mit 197 gefahrenen Runden. Den dritten Platz sicherte sich das Team Schmuddel mit 180 gefahrenen Runden. Der Tag endete mit einer großen Party.

Magnet für Offroadfans

„Dieses besondere Rennspektakel auf der ehemaligen Standort-Schießanlage der Bundeswehr, nun umfunktioniert zum Offroadpark, veranstalten wir seit der Eröffnung jährlich. Die Finanzierung erfolgt durch die Startgelder sowie den Verkauf von Speisen und Getränken“, berichtet Sabine Schulz vom Offroadpark-Team. „Es ist immer wieder ein Magnet für offroadbegeisterte Fahrer und Fans.“ Und die Veranstalter waren wieder ausgesprochen zufrieden.

Von Edgar Huwe

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