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Wesendorf Ministerin bei Geflügelzüchtern in Zahrenholz
Gifhorn Wesendorf Ministerin bei Geflügelzüchtern in Zahrenholz
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21:00 09.02.2018
Hoher Besuch bei den Geflügelzüchter und Bauern in Zahrenholz: Christiane von Alemann (v.l.), Peter Wesjohann, Ministerin Barbara Otte-Kinast, Rainer Wendt, Tobias Heilmann und Dr. Conrad Welp.
Hoher Besuch bei den Geflügelzüchter und Bauern in Zahrenholz: Christiane von Alemann (v.l.), Peter Wesjohann, Ministerin Barbara Otte-Kinast, Rainer Wendt, Tobias Heilmann und Dr. Conrad Welp.  Quelle: Hans-Jürgen Ollech
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Zahrenholz

 Deren Vorsitzender Rainer Wendt ging auf die Aktion Tierwohl ein. „Als stärkstes Geflügelerzeuger-Land stehen wir im Wettbewerb mit Polen und können nur durch Qualität punkten“, betonte Wendt.

Ziel der Aktion Tierwohl ist es, die Geflügel-Besatzungsdichte pro Quadratmeter zu senken – und zwar in der zweiten Phase, die nun begonnen hat, auf 35 Kilogramm pro Quadratmeter. Dafür werden die Erzeuger für ihren Mehraufwand finanziell entschädigt. So soll über Tierwohl artgerechte Haltung im Einklang mit Verbraucherschutz stehen. „Wir müssen uns nicht verstecken und wollen das beste Geflügelland der Welt werden“, sagte Wendt und betonte vor den Geflügelzüchtern aus den Kreisen Gifhorn, Celle, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und der Region Hannover, dass dieses Ziel nur mit Glaubwürdigkeit und Qualität zu erreichen sei. Zu Gast waren auch Peter Wesjohann (Wiesenhof), Christian von Alemann (Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft) und Dr. Connrad Welp (Verein zur Förderung der bäuerlichen Veredelungswirtschaft).

Die Ministerin wünschte sich mehr Sachlichkeit in der Diskussion über Landwirtschaft. Sie suche den Dialog zwischen Landwirtschaft, Verbrauchern, Verbänden und Forschung. „Neben der Autoindustrie ist die Landwirtschaft in Niedersachsen der zweite wichtige Wirtschaftszweig. Das macht uns stolz“, sagte sie und kündigte an, sich für Tierschutz und Tierwohl einzusetzen. Sie verwahrte sich hingegen gegen Einbrüche auf Höfen, mit denen die Täter mögliche schwarze Schafe unter den Landwirten an den Pranger stellen wollten. In diesen Fällen erwarte sie eine klare Strafverfolgung.

Ihre Ausbildung hat Barbara Otte-Kinast übrigens im Kreis Gifhorn absolviert – auf dem Hof von Martin Dierks in Klein Oesingen.

Von Hans-Jürgen Ollech

09.02.2018
08.02.2018