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Wesendorf Warum Krimi-Autorin Beate Winter sich an den „Kulturrettern“ beteiligt
Gifhorn Wesendorf

Krimi-Autorin Beate Winter: Darum mache ich bei den „Kulturrettern“ mit

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20:02 27.11.2020
Liest aus ihrem zweiten Kilian-Frommelt-Krimi: Beate Winter ist bei der Aktion „Kulturretter“ dabei.
Liest aus ihrem zweiten Kilian-Frommelt-Krimi: Beate Winter ist bei der Aktion „Kulturretter“ dabei. Quelle: Maren Kiesbye
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Wittingen

„Das Jahr war sehr einsam. Der Kontakt zum Publikum fehlt“, sagt Beate Winter. Die Wittinger Krimi-Autorin musste im Jahr 2020 coronabedingt alle Lesungen absagen. Und das zu einem Zeitpunkt, als sie gerade ihren zweiten Kilian-Frommelt-Krimi „Aschermittwoch“ auf den Markt gebracht hatte. Deshalb ist sie froh über das neue Kulturretter-Angebot der Aller-Zeitung. „So können wir uns und unsere Arbeit endlich wieder zeigen“, sagt die 64-Jährige.

Erst im vergangenen Jahr hatte Beate Winter den Verlag gewechselt. Und in diesem Jahr sollte sie „Aschermittwoch“ sogar auf der Leipziger Buchmesse vorstellen. Doch daraus wurde nichts. „Ich hatte mich richtig darauf gefreut“, sagt sie. Auch alle anderen Lesungen mussten abgesagt werden. Das machte sich für die Autorin auch bei den Verkaufszahlen bemerkbar. „Jetzt kommt bald der dritte Kilian-Frommelt-Krimi raus, und kaum jemand kennt den zweiten“, sagt sie.

Beate Winter freut sich darauf, ihren neuen Krimi endlich vorstellen zu können

Damit sich das ändert, beteiligt sich die Wittingerin am Kulturretter-Angebot der Aller-Zeitung. „Es ermöglicht mir, was sonst in diesem Jahr nicht geht: nämlich Menschen mit meinen Lesungen Freude zu machen“, sagt Winter. Sie hat sich vorgenommen, einige Passagen aus Aschermittwoch zu lesen – und freut sich darauf, ihren zweiten Krimi endlich auch öffentlich präsentieren zu können. Vielleicht gibt es ja auch schon den ein oder anderen Hinweis, wer für den Mord am Knesebecker Schützenhaus verantwortlich ist.

Beate Winter möchte auch andere Kulturschaffende ermuntern, Beiträge bei den Kulturrettern hochzuladen. „Vielleicht können wir alle zusammen den Menschen eine Freude machen, jetzt wo die Tage immer kürzer und dunkler werden“, hofft sie.

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Von Christian Albroscheit