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Wesendorf Das bietet Wesendorfs neue Krippe
Gifhorn Wesendorf Das bietet Wesendorfs neue Krippe
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19:00 27.08.2019
Neuer Anbau eröffnet: Die Kita am Lerchenberg in Wesendorf hat jetzt neben vier Kindergartengruppen auch eine für eine Krippe. Quelle: Dirk Reitmeister
Wesendorf

Feierstunde in Wesendorf: Die Samtgemeinde und ihre Partner eröffneten am Dienstag ganz offiziell den Anbau an der Kindertagesstätte Am Lerchenberg. Dort entstanden Räume für eine Krippengruppe.

Wird als Mehrzweckraum genutzt: Die neue Krippe hat auch einen Bewegungsraum bekommen, der auch dem Kindergarten dienen wird. Quelle: Dirk Reitmeister

Auf 235 Quadratmetern wuchsen innerhalb eines knappen Jahres ein Gruppenraum, ein Waschraum, ein Schlafraum sowie Wirtschaftsräume von der Küche bis zum WC und ein Bewegungsraum empor. Letzterer hat Mehrwert, nicht etwa weil dort am Dienstagnachmittag die Eröffnungsfeier stattfand. Er dient auch dem Kindergarten, und dort werden sich die Tagespflegeeltern regelmäßig treffen, so Kita-Leiterin Rita Gottschlich. „Wir sind ein Familienzentrum.“ So werde der Bewegungsraum durchaus zum Mehrzweckraum.

„Ich habe hier jetzt vier Kindergartengruppen und eine Krippengruppe“, sagte Gottschlich. Mit der Krippe wächst die Einrichtung von bislang 92 Mädchen und Jungen – eine Gruppe ist eine Integrationsgruppe mit 17 Kindern – auf künftig 107. Und die Belegschaft auf 13 Erzieherinnen und einen Erzieher. Vier Beschäftigte sind somit hinzu gekommen.

Seitenhieb gegen den Landkreis Gifhorn

2015 habe es in der Samtgemeinde 481 Kindergarten- und Krippenplätze gegeben, seitdem seien 208 weitere hinzu gekommen, sagte Samtgemeindebürgermeister René Weber bei der Eröffnung. Er hielt einen Rückblick auf die Baugeschichte und konnte sich dabei einen Seitenhieb auf den Landkreis Gifhorn nicht verkneifen. Es ging um die Dauer der Baugenehmigung.

Der Beschluss zum Bau der Krippe sei im Juni 2017 gefallen, der Bauantrag beim Landkreis am 22. November eingegangen, die Genehmigung am 3. April 2018 erteilt worden, sagte Weber. „So kamen wir mit der Ausschreibung in die Hochphase, wo alle Firmen gut zu tun haben. Das war etwas unglücklich.“ Nach der Ausschreibung im April 2018 seien die Rohbau-Aufträge Anfang Juni rausgegangen, der Grundstein am 5. September gelegt und das Richtfest am 22. Oktober gefeiert worden. Eigentliche Fertigstellung sei im Juni dieses Jahres gewesen.

Die Baukosten sind gestiegen

Ursprünglich hatte die Samtgemeinde mit 530 000 Euro Kosten geplant. Doch die Hochkonjunktur am Bau im Zusammenspiel mit der unglücklichen Zeit für die Ausschreibung habe die Baukosten ansteigen lassen. 197 000 Euro müsse die Samtgemeinde nochmal drauf legen.

Beruf und Familie unter einem Hut

Für Melanie Schulze vom Kindergartenausschuss ist das gut angelegtes Geld. „Hier kann man Familie und Beruf gut unter einen Hut bringen.“

Architekt Heinz Joachim Martens reichte den symbolischen Schlüssel an Bauamtsleiter Ingold Blume und dieser ihn weiter an Weber, der dann Gottschlich den Schlüssel übergab. Danach bat Weber die Gäste an die Getränke und zur Besichtigung in die neuen Räume.

Von Dirk Reitmeister

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