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Wesendorf Neue Lösungen: Eltern wünschen mehr Parkplätze an der Kita
Gifhorn Wesendorf Neue Lösungen: Eltern wünschen mehr Parkplätze an der Kita
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11:43 14.11.2019
Groß Oesingen: Der Gemeinderat diskutierte über die Schaffung neuer Parkplätze. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Groß Oesingen

Die Gemeinde Groß Oesingen behält den Status eines Grundzentrums und darf sich damit künftig über den Eigenbedarf hinaus entwickeln, was beispielsweise die Ausweisung von Bauland angeht. Diese Information brachte Bürgermeister Jürgen Schulze (CDU) am Dienstagabend in die Ratssitzung mit. Die vorherige Rot-Grüne Landesregierung hatte vorgesehen, pro Samtgemeinde nur noch ein Grundzentrum auszuweisen. Dank eines Antrags aus dem CDU-Kreisverband Gifhorn hat die jetzige Landesregierung diese Änderung des Landesraumordnungsprogramms wieder rückgängig gemacht.

Warum der Spielplatz groß genug ist

Die Eltern der in der DRK-Kita und der Krippe betreuten Kinder wünschen sich mehr Platz für den Spielplatz. Der Bauamtsleiter der Samtgemeinde Wesendorf Ingold Blume sagte, dass der jetzige Platz für die Kinder ausreiche. Im Durchschnitt verfüge jedes Kind in einer Kita der Samtgemeinde über rund 13 Quadratmeter Fläche und damit bereits etwas mehr als gesetzlich gefordert, so Blume.

Neue Lösungen für mehr Parkplätze

Ausführlich diskutierte der Rat die bereits im Bauausschuss behandelten drei Varianten für eine optimale Lösung der Parkplätze an der Kita und der Regenbogenschule. Die Elternvertreter hatten mehr Parkmöglichkeiten für die Eltern gewünscht, die ihre Kinder morgens in die Krippe bringen und mittags wieder abholen. Dabei gehe die Sicherheit natürlich vor. Der Rat fasste den Beschluss, das Gelände zwischen der Kita und der B4 umzugestalten und für die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Kita und der Schule Parkgelegenheit auf einer noch anzukaufenden Fläche hinter der Regenbogenschule zu schaffen. Die Gemeinde stellt dafür 70 000 Euro im Haushalt 2020 ein, so der einstimmige Beschluss, der mit einer entsprechenden Begründung an die Samtgemeindeverwaltung weitergeleitet werden soll.

Das ist mit den Flächen geplant

Einstimmig beschloss der Rat den Ankauf eines rund 7863 Quadratmeter großen Grundstückes „Im Wikeloh“ zum Preis von 3931,50 Euro, den Ankauf der so genannten Schützenwiese in der Größenordnung von mehr als 20 000 Quadratmetern zum Preis von rund 44 800 Euro sowie den Ankauf eines Grundstückes in der Größe von 4762 Quadratmetern am A-Platz des SV Groß Oesingen zum Preis von rund 24 000 Euro. Hinzu kommen allerdings noch die Kosten für die Umschreibung. Damit sorgt die Gemeinde Groß Oesingen zum einen für Ausgleichsflächen für künftige Baugebiete, zum anderen soll nach ersten Überlegungen das Gelände am jetzigen A-Platz des SV an der Steinhorster Straße als spätere Ruhezone genutzt werden, sollte sich der Wunsch realisieren lassen, auf dem Gelände des A-Platzes eine Seniorenwohnanlage zu errichten.

Dafür bekommt der SV ein Darlehen

Auch dem Antrag des SV Groß Oesingen zur Erweiterung des Sportheimes an der Zahrenholzer Straße stimmte der Rat einstimmig zu. Die Gemeinde gewährt dem SV ein Darlehen von 10 000 Euro, um den Um- und Erweiterungsbau mit Zuschüssen des Kreis- und Landessportbundes sowie des Innenministeriums im kommenden Jahr umzusetzen.

Dort wird es heller

Ferner sollen in der Straße Rischmoorweg zunächst vier Straßenlaternen zum Preis von 4000 Euro aufgestellt werden, damit die Anlieger dort nicht mehr im Dunkeln stehen müssen. Aber auch für die Weihnachtszeit soll Groß Oesingen noch besser herausgeputzt werden. Einstimmig beschloss der Rat den Ankauf von 15 zusätzlichen Weihnachtssternen für rund 8900 Euro, um in der Hauptstraße sowie einigen Nebenstraßen für weihnachtliche Atmosphäre zu sorgen.

Von Hans-Jürgen Ollech

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