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Wesendorf Drei Varianten gegen die Parkplatznot an der Schulstraße
Gifhorn Wesendorf Drei Varianten gegen die Parkplatznot an der Schulstraße
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18:38 16.09.2019
Schulstraße Groß Oesingen: Der Gemeinderat diskutierte über die Schaffung neuer Parkplätze. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
Groß Oesingen

Der Groß Oesinger Gemeinderat will in der Schulstraßezusätzliche Parkplätze schaffen. Zum einen, weil für Lehrer und Erzieherinnen nicht genügend Plätze zur Verfügung stehen. Zum anderen, weil der Schulweg sicherer werden soll. Drei Varianten stehen zur Diskussion.

Busbahnhof ist bereits beschlossen

Beschlossen ist demnach bereits die Einrichtung eines Busbahnhofes vor der Regenbogenschule. Weil aber für Lehrer und Erzieherinnen auch dann noch zu wenig Platz ist und Schüler die Straße an zwei Stellen überqueren müssten, geht die Diskussion weiter. So gab es bereits die Idee, das Ehrenmal an der B 4 von dort auf den Friedhof zu verlegen. Nach einem Treffen von Bürgermeister Jürgen Schulze und dem Ratsherrn Rolf Malzahn sind nun drei Varianten möglich.

Die drei Varianten im Überblick

Variante eins sieht demnach vor, das Ehrenmal auf den Friedhof zu verlegen und den Platz einschließlich des bereits bestehenden Parkplatzes an der DRK-Kita weiter zu Parkflächen auszubauen. Eine erste Kostenschätzung dafür beträgt laut Bürgermeister 120 000 Euro. In Variante zwei würde die Samtgemeinde Wesendorf als Träger von Schule und Kita das Grundstück südlich hinter dem Schulgelände kaufen, um dort Parkplätze für Beschäftigte beider Betreuungseinrichtungen anzulegen. Der bisherige Parkplatz an der Kita würde frei für Eltern, die ihre Kinder in die Krippe bringen. In Variante drei würden die Parkplätze auf dem Grundstück hinter der Regenbogenschule eingerichtet. Das Gelände neben der Kita einschließlich des noch bestehenden Parkplatzes bis ans Ehrenmal heran würde als Fläche für die weitere Kita-Nutzung vorgehalten. Damit könnte das Ehrenmal am jetzigen Standort bleiben.

Variante drei ist der Favorit

Wichtig sei es nun, mit der Samtgemeinde über den Ankauf der Fläche hinter der Regenbogenschule zu sprechen, um sich mit ihr abzustimmen, welche der drei Varianten überhaupt infrage käme. Für Variante drei setzte sich vor allem Ratsfrau Natalie Harms ein, die neben einigen anderen Ratsmitgliedern so die größte Chance für die Schaffung von Parkplätzen sah, ohne die Schulstraße weiter zu belasten. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Schnelles Internet kommt

Bürgermeister Jürgen Schulze (CDU) berichtete, dass sich 61 Prozent der Anlieger für den Ausbau des Glasfasernetzes im Cluster 2 ausgesprochen haben. Zudem haben Ratsmitglieder weitere 300 Unterschriften von Anliegern in einem sogenannten „schwarzen Fleck“ gesammelt, die ebenfalls ihr Interesse am Ausbau des Glasfasernetzes bekundet haben.

Gemeinde hat etwa 2000 Einwohner

Die Gemeinde Groß Oesingen hatte mit Stand 31. August 2019 insgesamt 1941 Einwohner mit Erstwohnsitz und 95 Einwohner mit Zweitwohnsitz. In Absprache mit der Oberschule Wesendorf und der Friedenskirche soll in diesem Jahr der Volkstrauertag anders gestaltet werden, indem Schüler der neunten Klassen in die Gedenkfeier mit eingebunden werden.

Seniorenwohnen auf dem Sportplatz

Zudem plant die Gemeinde auf dem Gelände des A-Sportplatzes an der Steinhorster Straße eine Wohnmöglichkeit für Senioren. Hier sollen die Bürger mit eingebunden werden, um ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Die Bohrung für einen neuen Feuerlöschbrunnen am Baugebiet „Siekfeld II“ soll 19 900 Euro kosten. Hinzu kommt noch die Einrichtung eines Schaltkastens für 1 150 Euro.

Neue Zufahrt für Lkw-Parkplatz

Einstimmig fiel der Beschluss über die Fahrbahnsanierung im Rübenkamp. Hierbei geht es um eine erhebliche Absenkung der Fahrbahn vor der Einfahrt in den Lkw-Parkplatz an der Tankstelle, die dringend beseitigt werden muss. Die Maßnahme soll rund 31 000 Euro kosten. Ferner beschloss der Rat die öffentliche Auslegung und erneute Trägerbeteiligung für das Baugebiet „Böttelsfeld“, das mit 18 Bauplätzen bestückt werden soll. Es sind dort Einfamilien- und Doppelhäuser geplant.

Abschließend stimmte der Rat der Vertragsverlängerung mit der Schützengilde für das Schützenhaus bis 2040 zu. Dieses befindet sich auf dem Grund der Gemeinde.

Von Hans-Jürgen Ollech

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