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Wesendorf „Ganz schön frech!“: Musikkabarett löst Begeisterungsstürme aus
Gifhorn Wesendorf „Ganz schön frech!“: Musikkabarett löst Begeisterungsstürme aus
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17:00 22.07.2019
"Ganz schön frech!": Clemens Kröger am Klavier und Michael Ransburg mit Gesang und Tanz begeisterten beim Steinhorster Lesesommer. Quelle: Foto: Hans-Jürgen Ollech
Steinhorst

Mit einem weiteren kulturellen Hochgenuss überraschte der Steinhorster Lesesommer das Publikum: Museumsleiter Arne Homann stellte das Duo Clemens Kröger (Klavier) und Michael Ransburg (Gesang) vor und kündigte einen „Gang durch die Musikgeschichte“ an.

Unter dem Motto „Ganz schön frech!“ präsentierten die beiden Hamburger Künstler Musikkabarett vom Feinsten und ließen es dabei so richtig krachen. „Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?“, fragte Ransburg schon gleich zu Beginn das Publikum mit einem Song – damit hatte er die Zuhörer sofort auf seiner Seite, wie der stürmische Beifall zeigte.

Ein musikkabarettistischer Abend

Danach ging der Schauspieler und Sänger auf die Themen des Abends ein und kündigte an, dass der musikkabarettistische Abend sich um zahlreiche grundwesentliche Themen des Menschen wie unter anderem die Liebe, das Böse, das Tier, die Lüge, das Geld und die Kunst drehen werde. Und so durchkämmte Ransburg mit seinem Pianisten die Spannbreite der Liebe von Mann und Frau als kontinuierliche Zweisamkeit, die von Vertrauen und Nachdenklichkeit bis hin zu Angst führt und damit auch den Seitensprung provoziert, wie es die Ballade vom Förster und der Gräfin zum Ausdruck brachte.

Von Hexen, Menschen und Affen

Aber auch das Böse mit der Hexe von Georg Kreisler ließen die beiden bravourös Revue passieren und schonten dabei nicht die Etikette. Und so schlossen sich weitere Titel namhafter Künstler wie unter anderem Erich Kästners vom „Glauben und Wissen“ oder der Lebensvergleich zwischen Menschen und Affen bis hin zu Liedern Wiener Darsteller wie Hans Moser und dem Leben von der Reblaus sowie Lieder und Texte von Robert Schumann und Heinz Erhardt an, die kommentiert und gesanglich dargeboten wurden.

Dank für „das luftlose Beisammensein“

Selbst die Politik und die Politiker sowie die Kunst und ihre Darstellung kamen nicht an den beiden Akteuren vorbei, immer wieder gab es stürmische Heiterkeit vom Publikum im vollbesetzten Saal des Erich-Weniger-Hauses. Es war ein kultureller Hochgenuss, der zweifelsohne beim Publikum zu einem unvergesslichen Erlebnis führte und immer wieder zu spontanen Lach- und Klatschsalven herausforderte. „Haben Sie vielen Dank für das luftlose Beisammensein und Tschüss“, rief der Schauspieler und Sänger Michael Ransburg dem Publikum zum Schluss zu und kam um eine Zugabe, die er mit Klavierbegleitung stumm mimte, nicht herum.

Von Hans-Jürgen Ollech

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