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Wesendorf Küchenbrand in Groß Oesingen – Bewohnerin verhindert Schlimmeres
Gifhorn Wesendorf Küchenbrand in Groß Oesingen – Bewohnerin verhindert Schlimmeres
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17:27 21.01.2020
Küchenbrand im Wickeloh bei Groß Oesingen: Die Feuerwehr konnte die Flammen im Topf schnell ersticken, bevor noch Schlimmeres passierte. Quelle: Sebastian Preuß
Groß Oesingen

Alarm im Wickeloh: Am Dienstagmittag mussten die Feuerwehren aus Groß Oesingen, Ummern und Pollhöfen zu einem Küchenbrand ausrücken. Das Unglück verlief allerdings relativ glimpflich – auch weil die Bewohnerin alles richtig machte.

Sirene und Funkmeldeempfänger schlugen um 13.33 Uhr an. Mit 30 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen machte sich die Löscheinheit West auf den Weg zur Siedlung Wickeloh zwischen Groß Oesingen und Teichgut. Dort hatte ein Topf auf dem Herd Feuer gefangen.

Alarm im Wickeloh: Die Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften zu einem Küchenbrand raus. Quelle: Sebastian Preuß

Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte ins Haus, Wasser mussten sie nicht einsetzen. Sie erstickten das Fettfeuer im Kochtopf und brachten diesen aus dem Haus, berichtete Einsatzleiter Olaf Seidel. Auch die angekokelte Dunstabzugshaube musste nicht mehr mit Wasser gelöscht werden. Mit einem Hochleistungsgebläse brachte die Feuerwehr frische Luft ins Haus. Allerdings ist das Erdgeschoss komplett verrußt, so Seidel.

Anwohnerin hat alles richtig gemacht

Dennoch dürfte Seidel zufolge der Küchenbrand als kleineres Unglück gewertet werden, auch „dadurch, dass die Bewohnerin nicht versucht hat, selbst zu löschen“. Die Rentnerin sei gleich aus dem Haus gelaufen und habe die Feuerwehr gerufen. Das sei das einzig Richtige gewesen, sagt Seidel. Löschversuche von Anwohnern seien oft kontraproduktiv, weil das Feuer dadurch erst richtig in Gang kommen könne, etwa durch umhergewirbeltes Fett.

Beide Bewohner ins Klinikum gebracht

Mit im Haus sei auch der Sohn der Rentnerin gewesen, so die Polizei. Beide kamen vorsorglich wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum.

„Alles kalt.“ Nachdem die Feuerwehr sich so mit der Wärmebildkamera die Gewissheit verschaffte, keine Glutnester übersehen zu haben, packte sie kaum eine Dreiviertelstunde nach dem Alarm ihre Sachen.

Nach den Feuern in Wohnhäusern in Müden, Wittingen, Gamsen und Wilsche sowie dem Millionenschaden beim Bromer Dorfgemeinschaftshaus war dies nun der sechste Wohnhausbrand in diesem Jahr.

Von Dirk Reitmeister

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